CRM-Beratung & CRM-Agentur – vom passenden System bis zum eigenen CRM.
Unsere CRM-Beratung beginnt nicht beim Produkt, sondern bei deinem Vertrieb: Wo kommen Anfragen her, wo gehen sie verloren, wer fasst wann nach? Danach entscheiden wir mit dir, ob ein Standard-CRM wie HubSpot oder Pipedrive reicht oder ob ein individuelles CRM sinnvoller ist – und begleiten Einführung, Datenmigration, Schnittstellen und Schulung bis in den laufenden Betrieb.
- Nachfassen zur richtigen Zeit
- Angebot mit vollständiger Historie
- Auswertung: Welcher Kanal bringt Aufträge?
Was macht eine CRM-Beratung – und brauche ich ein eigenes CRM?
Kurz gesagt: Eine CRM-Beratung klärt, wie dein Vertrieb abläuft, welche Anforderungen ein CRM-System erfüllen muss und welches System dazu passt. Für die meisten kleinen Unternehmen ist ein Standard-CRM die wirtschaftlichere Wahl; ein individuelles CRM lohnt sich erst, wenn Abläufe, Rollen oder Schnittstellen deutlich vom Üblichen abweichen. Zur Einführung gehören Einrichtung, Datenmigration, Anbindung von Website, E-Mail, Telefonie und Buchhaltung sowie die Schulung des Teams.
Zuletzt aktualisiert: 26. September 2026
Was ist ein CRM-System?
CRM steht für Customer Relationship Management. Ein CRM-System ist eine Software, in der ein Unternehmen alle Informationen zu Kunden und Interessenten an einer Stelle führt: Kontaktdaten, Gespräche und E-Mails, offene Anfragen und Angebote, Aufgaben und Wiedervorlagen. Ziel ist, dass jede Person im Team jederzeit weiß, wo ein Kunde gerade steht und was als Nächstes zu tun ist.
Die typischen Bausteine sind eine Kontakt- und Firmenverwaltung, eine Vertriebspipeline mit Phasen wie „neu“, „Angebot verschickt“ oder „gewonnen“, Aufgaben und Erinnerungen, eine Anbindung an das E-Mail-Postfach sowie Auswertungen. Viele Systeme bringen zusätzlich Marketing-Funktionen mit, etwa Newsletter oder automatische Folge-E-Mails.
Was ein CRM nicht ist: kein Buchhaltungsprogramm, keine Warenwirtschaft und kein Ersatz für einen klaren Vertriebsablauf. Ein CRM macht einen guten Ablauf schneller und sichtbar – einen unklaren Ablauf macht es nur digital unübersichtlich. Deshalb steht bei uns die Beratung vor der Technik.
Woran du merkst, dass ein CRM fällig ist
- Anfragen aus Website, E-Mail und Telefon landen an verschiedenen Stellen – und manche gehen unter.
- Die Kundenliste ist eine Excel-Datei, von der es mehrere Versionen gibt.
- Niemand weiß auf Anhieb, welche Angebote offen sind und wann nachgefasst werden sollte.
- Wenn eine Person krank oder im Urlaub ist, fehlt das Wissen über ihre Kunden.
- Du kannst nicht sagen, über welchen Kanal deine Aufträge tatsächlich kommen.
Treffen zwei oder mehr Punkte zu, kostet dich der fehlende Überblick bereits Aufträge. Und umgekehrt: Wenn du eine Handvoll Stammkunden betreust und neue Anfragen selten sind, reichen oft ein sauber geführtes Adressbuch und ein Kalender. Dafür musst du kein CRM-Projekt starten – das sagen wir dir auch so.
Standard-CRM (HubSpot, Pipedrive …) oder individuelles CRM?
Wer nach „CRM-System“ sucht, landet meist in Vergleichslisten mit Dutzenden Produkten. Die wichtigere Frage kommt vorher: Passt dein Vertrieb in ein fertiges System – oder muss das System zu einem Ablauf passen, den es so nirgends zu kaufen gibt? Wir sind kein CRM-Hersteller und an kein bestimmtes Produkt gebunden. Deshalb hier der ehrliche Vergleich.
Unsere Faustregel: Deckt ein Standard-CRM deine Muss-Anforderungen ab, nimm das Standard-CRM. Eine Eigenentwicklung ist dann richtig, wenn die Lücken genau dort liegen, wo dein Geschäft besonders ist – und häufig reicht ein Mittelweg aus Standard-System und gezielter Ergänzung.
Entscheidungstabelle: Standard-CRM oder individuelles CRM
Allgemeine Einordnung; Funktionen und Preise einzelner Anbieter unterscheiden sich je nach Tarif.
| Kriterium | Standard-CRM (z. B. HubSpot, Pipedrive, Zoho) | Individuelles CRM (Eigenentwicklung) |
|---|---|---|
| Start | In Tagen bis wenigen Wochen nutzbar | Erster nutzbarer Stand nach einigen Wochen |
| Kostenstruktur | Lizenz pro Nutzer und Monat plus Einführung | Einmalige Entwicklung plus Hosting und Wartung, keine Nutzerlizenzen |
| Passgenauigkeit | Standardablauf, anpassbar im Rahmen der Einstellungen | Bildet deinen Ablauf genau ab |
| Schnittstellen | Viele fertige Anbindungen, Rest über Schnittstelle | Jede Anbindung wird gebaut – genau so, wie du sie brauchst |
| Weiterentwicklung | Macht der Anbieter, auch Änderungen, die du nicht brauchst | Du bestimmst Tempo und Umfang |
| Datenhaltung | Beim Anbieter, Serverstandort je nach Anbieter und Tarif | Wo du willst, z. B. EU-Rechenzentrum oder eigener Server |
| Abhängigkeit | Preis- und Tarifänderungen des Anbieters | Code gehört dir; Dokumentation erlaubt Teamwechsel |
| Passt gut für | Vertrieb nach dem Schema Anfrage, Angebot, Auftrag | Sonderabläufe, viele Rollen, Kunden- oder Partnerportale |
CRM-Schnellcheck: Standard, Ergänzung oder Eigenentwicklung?
Vier Fragen, eine erste Einschätzung. Sie ersetzt keine Beratung, zeigt dir aber, in welche Richtung es wahrscheinlich geht.
Beantworte 4 kurze Fragen – die Einschätzung erscheint direkt hier.
Deine Antworten werden nicht gespeichert oder übertragen.
So läuft eine CRM-Einführung bei uns
Sieben Schritte von der ersten Frage bis zum laufenden Betrieb. Jeder Schritt endet mit einem Ergebnis, auf dessen Grundlage du entscheidest, ob es weitergeht.
CRM-Beratung
Wir nehmen deinen Vertrieb auf, wie er wirklich läuft: Woher kommen Anfragen, wer bearbeitet sie, wann geht ein Angebot raus, wann wird nachgefasst? Daraus entsteht eine Anforderungsliste mit Muss- und Kann-Kriterien – und die ehrliche Einschätzung, ob du überhaupt ein neues System brauchst.
Ergebnis: Anforderungen und klare Empfehlung
Auswahl
Aus den Anforderungen wird eine kurze Liste passender Systeme. Die zwei besten Kandidaten testet dein Team mit echten Beispielfällen, nicht mit Demo-Daten. Wir prüfen Datenexport, Schnittstellen, Serverstandort, Vertragslaufzeit und die Kosten pro Nutzer über mehrere Jahre.
Ergebnis: Begründete Systementscheidung
Einführung
Wir richten das System auf deine Abläufe ein: Pipeline-Phasen, Pflichtfelder, Rollen und Rechte, E-Mail-Vorlagen, Wiedervorlagen und die ersten Automatisierungen. So wenig Eingabe wie möglich, so viel Struktur wie nötig.
Ergebnis: Eingerichtetes CRM
Datenmigration
Kontakte, Firmen, offene Angebote und die wichtigste Historie ziehen aus Excel, Outlook oder dem Altsystem um – bereinigt, ohne Dubletten und mit Testimport vor dem Stichtag.
Ergebnis: Saubere Datenbasis
Schnittstellen
Website-Formulare, Postfach, Telefonie und Buchhaltung werden angebunden, damit Daten automatisch fließen, statt abgetippt zu werden. Was sich nicht mit fertigen Anbindungen lösen lässt, entwickeln wir.
Ergebnis: Verbundene Systeme
Schulung
Dein Team lernt das CRM an euren eigenen Abläufen kennen, nicht an einer Funktionsliste. Dazu gibt es kurze Anleitungen für die häufigsten Handgriffe und feste Ansprechpartner für Rückfragen in den ersten Wochen.
Ergebnis: Team, das das CRM nutzt
Betrieb
Nach dem Start schauen wir gemeinsam, wo es hakt, passen Felder und Abläufe an, halten Schnittstellen am Laufen und bauen in deinem Tempo aus – etwa Auswertungen, weitere Automatisierungen oder neue Anbindungen.
Ergebnis: CRM, das mitwächst
Datenmigration: sauber umziehen statt Altlasten mitnehmen
Die Datenmigration entscheidet, ob dein Team dem neuen CRM vom ersten Tag an vertraut. Landen Dubletten, veraltete Adressen und halbe Datensätze im neuen System, ist die Akzeptanz schnell dahin. Deshalb gehen wir in festen Schritten vor:
- Bestand sichten: Excel-Listen, Outlook-Kontakte, Postfächer, Altsysteme – was gibt es, was wird genutzt, was ist doppelt?
- Felder zuordnen: Welches alte Feld gehört in welches neue? Was fällt weg, was fehlt noch?
- Bereinigen: Dubletten zusammenführen, Schreibweisen vereinheitlichen, Datensätze ohne Zweck aussortieren.
- Testimport: Ein Ausschnitt zieht zuerst um und wird mit dem Team geprüft.
- Stichtag: Vollständiger Umzug, danach wird das Altsystem nur noch gelesen, nicht mehr gepflegt.
Newsletter-Einwilligungen ziehen nur mit Nachweis um – wann und wie jemand zugestimmt hat. Fehlt dieser Nachweis, markieren wir die Kontakte, statt sie stillschweigend in den Verteiler zu übernehmen.
Schnittstellen: Website-Formulare, E-Mail, Telefonie, Buchhaltung
Ein CRM, in das alles von Hand eingetragen werden muss, wird nach wenigen Wochen nicht mehr gepflegt. Deshalb verbinden wir es mit den Stellen, an denen Kundendaten ohnehin entstehen.
Website-Formulare
Jede Anfrage wird automatisch zum Kontakt mit Quelle, Seite und gewünschter Leistung. Dazu entsteht eine Aufgabe für die zuständige Person. Die Einwilligung aus dem Formular wird mitgespeichert, damit sie später nachweisbar ist.
Das Postfach wird mit dem CRM synchronisiert, sodass Nachrichten beim richtigen Kontakt liegen. Vorlagen für wiederkehrende Antworten sparen Zeit, und Newsletter-Kontakte werden getrennt von Kundenkorrespondenz geführt.
Telefonie
Anrufen per Klick, Anrufe automatisch beim Kontakt protokollieren, verpasste Anrufe als Rückruf-Aufgabe anlegen – sofern deine Telefonanlage oder Cloud-Telefonie eine Schnittstelle bietet. Das prüfen wir vorher.
Buchhaltung
Kunden- und Rechnungsdaten sollen nicht doppelt gepflegt werden. Wir verbinden CRM und Buchhaltungs- oder Rechnungsprogramm, damit aus einem gewonnenen Angebot ohne Abtippen ein Kunde in der Buchhaltung wird.
Damit Anfragen mit korrekter Quelle ankommen, braucht es sauberes Tracking und Conversion-Messung. Wer Anrufe auch außerhalb der Geschäftszeiten erfassen will, kann einen KI-Telefonassistenten direkt ins CRM schreiben lassen, und wiederkehrende Folgeschritte übernimmt die Marketing-Automatisierung.
Individuelle CRM-Entwicklung: wenn Standard nicht passt
Manche Abläufe lassen sich in keinem fertigen CRM sauber abbilden: ein Betrieb, der Anfrage, Vor-Ort-Termin, Aufmaß, Angebot und Einsatzplanung in einem Zug führt; ein Dienstleister, dessen Kunden Unterlagen selbst in einem Portal hochladen; ein Vermittler, der mehrere Parteien mit unterschiedlichen Rechten auf denselben Vorgang blicken lässt. Hier ist es sinnvoll, eine CRM-Software entwickeln zu lassen, die genau diesen Ablauf kennt.
Womit wir ein individuelles CRM bauen
- Next.js für eine schnelle Web-Anwendung, die im Browser auf Rechner, Tablet und Handy läuft – ohne Installation.
- PostgreSQL als Datenbank mit klarem Datenmodell, Migrationen und parametrisierten Abfragen.
- Supabase für Anmeldung, Dateiablage und Zugriffsregeln direkt in der Datenbank (Row Level Security), sodass jede Rolle nur sieht, was sie sehen darf.
- Hosting nach Wahl: etwa in einem Rechenzentrum in der EU oder auf deinem eigenen Server, mit Backups und Überwachung.
Wie wir vorgehen
Wir starten mit dem Kern – Kontakte, Vorgänge, Aufgaben und die eine Besonderheit, die kein Standard-System kann – und liefern früh einen nutzbaren Stand. Weitere Module folgen in Stufen, wenn der Kern im Alltag funktioniert. Der Code gehört dir, Lizenzkosten pro Nutzer fallen nicht an. Mehr zum Vorgehen bei Eigenentwicklungen findest du unter individuelle Softwareentwicklung.
Ein Beispiel für ein datenbankgestütztes System aus unserer Arbeit ist das Gewinnspiel- und Gutscheinsystem für den Promo Reisedienst: Kontakte mit E-Mail-Adresse werden automatisch erfasst, jede Adresse kann nur einmal teilnehmen, das Team prüft Codes in einem geschützten Bereich, und alle Daten laufen über parametrisierte Datenbankabfragen.
CRM-System für kleine Unternehmen und das Handwerk
CRM für kleine Unternehmen: weniger ist mehr
In kleinen Teams scheitert ein CRM selten an fehlenden Funktionen, sondern an zu vielen. Wir richten nur ein, was ihr täglich braucht: eine Pipeline mit wenigen, klaren Phasen, Pflichtfelder nur dort, wo sie später gebraucht werden, und automatische Erinnerungen ans Nachfassen. Achte bei der Auswahl auf die Kosten pro Nutzer über mehrere Jahre – ein günstiger Einstiegstarif ist wenig wert, wenn die Funktion, die du brauchst, erst im teuren Paket steckt.
CRM-System fürs Handwerk: vom Anruf bis zum Auftrag
Im Handwerk kommen Anfragen per Telefon, Website und WhatsApp, oft während man auf der Baustelle steht. Darauf folgen Besichtigung oder Aufmaß, Angebot, Nachfassen und Terminplanung. Ein CRM sorgt dafür, dass keine Anfrage im Handy verschwindet, dass Fotos und Notizen vom Termin beim Kunden liegen und dass offene Angebote nicht vergessen werden. Wichtig ist, dass es unterwegs auf dem Handy funktioniert.
Ehrlicher Hinweis: Viele Branchenprogramme fürs Handwerk haben bereits eine Kundenverwaltung. Reicht die, brauchst du kein zweites System. Wir prüfen zuerst, was deine vorhandene Software kann und ob sie eine Schnittstelle bietet – und schlagen ein CRM nur vor, wenn es eine echte Lücke schließt.
DSGVO im CRM: was du technisch abbilden musst
Ein CRM ist eine Sammlung personenbezogener Daten. Das ist erlaubt, braucht aber Ordnung. Die wichtigsten Punkte, die wir bei jeder Einführung technisch umsetzen:
- Rechtsgrundlage je Zweck: Kundendaten zur Anbahnung und Abwicklung von Aufträgen, Werbe-E-Mails nur mit dokumentierter Einwilligung.
- Auftragsverarbeitung: Mit einem externen CRM-Anbieter brauchst du einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO; bei Anbietern außerhalb der EU zusätzlich eine Grundlage für die Übermittlung.
- Rollen und Rechte: Nicht jede Person muss alle Kunden, Notizen und Umsätze sehen.
- Auskunft und Export: Alle Daten zu einer Person müssen sich schnell zusammenstellen lassen.
- Löschkonzept: Was keinen Zweck mehr hat, wird gelöscht – unter Beachtung gesetzlicher Aufbewahrungsfristen.
Wir setzen diese Punkte technisch um. Die rechtliche Bewertung deines Einzelfalls gehört zu deinem Datenschutzbeauftragten oder Anwalt – das ist keine Rechtsberatung.
Rechtlicher Rahmen, den ein CRM abbilden muss
Frist, innerhalb der eine betroffene Person Auskunft über ihre gespeicherten Daten erhalten muss (verlängerbar nur in begründeten Fällen).
Quelle: Art. 12 Abs. 3 und Art. 15 DSGVO
Aufbewahrungsfrist für empfangene und abgesandte Handels- und Geschäftsbriefe – relevant für das Löschkonzept im CRM.
Quelle: § 257 HGB
Werbung per E-Mail ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung gilt grundsätzlich als unzumutbare Belästigung; eng begrenzte Ausnahme für Bestandskunden.
Quelle: § 7 Abs. 2 und 3 UWG
Warum saubere Daten vor dem CRM kommen
Ein CRM zeigt nur, was hineinfließt. Wenn nicht erfasst wird, über welchen Kanal eine Anfrage kam, bleibt auch die schönste Auswertung leer. Im Projekt für TRODATEC haben wir unter anderem die Conversion-Zählung in Google Ads von „jede“ auf „eine pro Anfrage“ umgestellt, Consent Mode v2 vollständig eingerichtet und Enhanced Conversions über den Tag Manager ergänzt. Seitdem ist wieder nachvollziehbar, welche Maßnahme welche Anfrage bringt.
Genau diese Datengrundlage verbinden wir bei einer CRM-Einführung mit dem Vertrieb: Die Quelle einer Anfrage wandert mit ins CRM, und am Ende siehst du nicht nur, wie viele Anfragen ein Kanal bringt, sondern wie viele davon zu Aufträgen werden.
Was kosten CRM-Beratung, Einführung und Entwicklung?
Ein CRM-Projekt besteht aus drei Kostenblöcken, die wir immer getrennt ausweisen. Die Zahlen sind Richtwerte aus unseren bestehenden Angeboten, keine Festpreise:
- Einführung eines Standard-CRM: schlankes Setup ab 2.500 € netto; mit eigenen Abläufen, Datenmigration und Schnittstellen typischer Rahmen 5.000 € bis 20.000 € netto.
- Lizenzkosten: zahlst du direkt an den Anbieter, meist pro Nutzer und Monat – abhängig von Anbieter, Tarif und Teamgröße.
- Individuelles CRM: erster nutzbarer Stand oft im Bereich ab etwa 5.000 € bis 15.000 € netto; mit vielen Rollen, Portalen und Schnittstellen deutlich mehr, kalkuliert je Ausbaustufe. Dazu kommen Hosting und Wartung.
Zeitlich rechnen wir für ein schlankes Setup mit zwei bis drei Wochen, für umfangreichere Einführungen mit vier bis acht Wochen. Die Beratung vorab zeigt, welcher Block für dich überhaupt anfällt – manchmal ist die günstigste Lösung, ein vorhandenes System richtig einzurichten.
Du sitzt in Oberhausen oder im Ruhrgebiet?
Diese Seite richtet sich an Unternehmen in ganz Deutschland, die Zusammenarbeit läuft remote. Wenn du lieber persönlich bei uns in Oberhausen zusammensitzt, findest du das lokale Angebot auf einer eigenen Seite.
Häufige Fragen zur CRM-Beratung und -Einführung
Kosten, Dauer, Datenschutz und die Frage, ob du überhaupt ein neues CRM brauchst.
Was kostet eine CRM-Beratung und CRM-Einführung?
Wir trennen drei Posten: unser Honorar für Beratung und Einführung, die Lizenzkosten des CRM-Anbieters und – falls nötig – Entwicklung für Schnittstellen oder ein eigenes System. Eine schlanke Einführung auf einer etablierten Plattform startet bei uns ab 2.500 € netto. Mit individuellen Abläufen, Datenmigration und mehreren Schnittstellen liegt der typische Rahmen zwischen 5.000 € und 20.000 € netto. Ein individuell entwickeltes CRM beginnt mit einem ersten nutzbaren Stand, der oft im Bereich ab etwa 5.000 € bis 15.000 € netto liegt. Die Lizenzgebühren zahlst du direkt an den Anbieter, meist pro Nutzer und Monat – wie hoch sie sind, hängt von Anbieter und Tarif ab. Das sind Richtwerte; ein verbindliches Angebot bekommst du nach dem Erstgespräch.
Wie lange dauert die Einführung eines CRM-Systems?
Ein schlankes Setup mit Kontakten, einer Vertriebspipeline und angebundenem Website-Formular ist oft in zwei bis drei Wochen einsatzbereit. Kommen Datenmigration aus mehreren Quellen, eigene Abläufe und Schnittstellen zu Telefonie oder Buchhaltung dazu, rechnen wir eher mit vier bis acht Wochen. Die meiste Zeit kostet erfahrungsgemäß nicht die Technik, sondern die Klärung, wie euer Vertrieb eigentlich laufen soll. Deshalb starten wir mit einem Kern, mit dem dein Team sofort arbeitet, und bauen danach in Stufen aus.
Welches CRM-System ist das beste für kleine Unternehmen?
Ein bestes CRM gibt es nicht – nur eines, das zu deinem Ablauf, deinem Team und deinem Budget passt. Für kleine Unternehmen zählen vor allem drei Dinge: Das System muss ohne lange Schulung bedienbar sein, es muss deine Anfragequellen (Website, E-Mail, Telefon) aufnehmen können, und die Kosten pro Nutzer müssen auch in zwei Jahren noch tragbar sein. Bekannte Standard-CRMs wie HubSpot, Pipedrive oder Zoho decken viele typische Vertriebsabläufe ab. Welches davon passt, prüfen wir in der Beratung mit deinen echten Abläufen und einer Testphase – nicht anhand von Funktionslisten.
Was macht eine CRM-Agentur anders als der Support des CRM-Anbieters?
Der Support des Anbieters erklärt dir, wie sein Produkt funktioniert. Eine CRM-Agentur schaut zuerst auf deinen Vertrieb: Wo kommen Anfragen her, wer bearbeitet sie, wo gehen sie verloren? Daraus leiten wir ab, welches System passt, wie es eingerichtet wird und welche Daten und Schnittstellen dazugehören. Außerdem verbinden wir das CRM mit Website, E-Mail, Telefonie und Buchhaltung und schulen dein Team auf eure Abläufe – nicht auf alle Funktionen des Produkts.
Lohnt sich ein individuelles CRM oder ist das Luxus?
Für die meisten kleinen Unternehmen ist ein Standard-CRM die bessere Wahl, weil es schneller startet und günstiger in der Anschaffung ist. Ein individuelles CRM lohnt sich, wenn dein Ablauf deutlich vom üblichen Schema Anfrage, Angebot, Auftrag abweicht, wenn viele Beteiligte mit unterschiedlichen Rechten arbeiten, wenn Kunden oder Partner über ein Portal zugreifen sollen oder wenn Lizenzkosten pro Nutzer mit dem Team stark wachsen würden. Oft ist ein Mittelweg sinnvoll: ein Standard-CRM plus eine kleine Eigenentwicklung für genau den Teil, den es nicht abdeckt.
Brauche ich als Handwerksbetrieb ein CRM, wenn ich schon eine Handwerkersoftware habe?
Nicht unbedingt. Viele Branchenprogramme für das Handwerk bringen bereits eine Kundenverwaltung mit, dazu Angebote, Aufmaß und Rechnungen. Wenn deine Anfragen überschaubar sind und alle im Team damit arbeiten, brauchst du kein zusätzliches CRM – dann sagen wir dir das. Sinnvoll wird ein CRM, wenn viele Anfragen über Website, Telefon und WhatsApp reinkommen, nachgefasst werden muss und der Überblick über offene Angebote fehlt. Dann klären wir, ob die Branchensoftware eine Schnittstelle bietet, damit Kontakte nicht doppelt gepflegt werden.
Wie kommen unsere Daten aus Excel, Outlook oder dem alten System ins neue CRM?
Wir sichten zuerst den Bestand: welche Listen, Postfächer und Altsysteme es gibt, welche Felder genutzt werden und wie viele Dubletten darin stecken. Dann legen wir fest, welches alte Feld in welches neue gehört, bereinigen die Daten und machen einen Testimport mit einem Ausschnitt. Erst wenn der sauber aussieht, folgt der vollständige Umzug zu einem festen Stichtag. Einwilligungen für Newsletter nehmen wir mit Nachweis mit, und alte Datensätze, die keinen Zweck mehr haben, ziehen gar nicht erst um.
Dürfen wir Kontaktdaten im CRM speichern – ist das DSGVO-konform?
Ja, wenn es eine Rechtsgrundlage gibt und die Regeln eingehalten werden. Daten von Kunden und Interessenten, mit denen du im Austausch über einen Auftrag stehst, darfst du in der Regel zur Vertragsanbahnung und -erfüllung speichern. Für Werbe-E-Mails brauchst du dagegen grundsätzlich eine Einwilligung. Mit dem CRM-Anbieter schließt du einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, und du brauchst ein Löschkonzept, das Aufbewahrungsfristen berücksichtigt. Wir richten Rollen, Rechte, Löschregeln und Exportmöglichkeiten technisch ein; die rechtliche Bewertung im Einzelfall gehört zu deinem Datenschutzbeauftragten oder Anwalt.
Kann das CRM automatisch Anfragen von unserer Website übernehmen?
Ja, das ist meist der erste Baustein, den wir anbinden. Jede Formularanfrage landet als neuer Kontakt oder neue Verkaufschance im CRM – mit Quelle, Seite, gewünschter Leistung und dem Zeitpunkt. Dazu entsteht automatisch eine Aufgabe für die zuständige Person. So muss niemand mehr Anfragen aus dem Postfach abtippen, und du siehst später, welcher Kanal wirklich Aufträge bringt. Die Website selbst muss dafür nicht neu gebaut werden; oft reicht eine Anpassung am Formular.
Richtet ihr als Agentur auch HubSpot ein?
Ja. Wenn du eine HubSpot-Agentur für Einrichtung, Datenumzug und Anbindung suchst, übernehmen wir das. Passt HubSpot zu dir, richten wir es ein, migrieren deine Daten, binden Formulare, Postfach und weitere Systeme an und schulen dein Team. Wir sagen dir aber vorher ehrlich, ob HubSpot für deine Größe sinnvoll ist. Für kleine Teams mit einfachem Vertriebsablauf kann ein schlankeres System genügen, und manche Funktionen gibt es nur in höheren Tarifen. Die Entscheidung treffen wir mit dir anhand deiner Anforderungen, nicht anhand eines Lieblingsprodukts.
Was ist der Unterschied zwischen CRM und ERP?
Ein CRM kümmert sich um die Beziehung zu Kunden und Interessenten: Kontakte, Anfragen, Verkaufschancen, Kommunikation und Nachfassen. Ein ERP steuert die internen Ressourcen: Warenwirtschaft, Einkauf, Lager, Produktion, oft auch Rechnungen und Finanzen. In kleinen Unternehmen übernimmt das Buchhaltungs- oder Rechnungsprogramm häufig einen Teil davon. Wichtig ist, dass beide Welten Kundendaten austauschen, damit Angebote und Rechnungen nicht doppelt erfasst werden – genau diese Verbindung planen wir bei der Einführung mit.
Was, wenn das Team das neue CRM nicht nutzt?
Das ist der häufigste Grund, warum CRM-Projekte scheitern – und er ist selten technisch. Deshalb beziehen wir die Menschen, die täglich damit arbeiten, schon in die Auswahl ein, halten die Eingabe so knapp wie möglich und lassen Daten automatisch einfließen, wo es geht. Die Schulung orientiert sich an euren echten Abläufen, und nach einigen Wochen schauen wir gemeinsam, wo es hakt. Ein CRM, in das nur eine Person einträgt, bringt wenig; eines, das allen Arbeit abnimmt, wird genutzt.
Was passiert, wenn wir später den CRM-Anbieter wechseln wollen?
Darauf achten wir schon bei der Auswahl: Lassen sich alle Daten vollständig exportieren, inklusive Notizen, Aktivitäten und Dateien? Gibt es eine offene Schnittstelle? Wie lang sind Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist? Schnittstellen bauen wir so, dass sie nicht an ein einzelnes Produkt gekettet sind. Ein Wechsel bleibt trotzdem ein Projekt, weil Felder, Abläufe und Automatisierungen neu abgebildet werden müssen – aber er ist planbar, wenn die Daten sauber strukturiert sind.
Wem gehört ein individuell entwickeltes CRM und wo liegen die Daten?
Der Code gehört dir. Du bekommst Zugriff auf das Repository, eine Dokumentation und eine Übergabe, mit der auch ein anderes Team weiterarbeiten kann. Die Daten liegen dort, wo wir es gemeinsam festlegen – zum Beispiel in einer PostgreSQL-Datenbank in einem Rechenzentrum in der EU oder auf deinem eigenen Server. Lizenzkosten pro Nutzer fallen nicht an; es bleiben Kosten für Hosting, Wartung und Weiterentwicklung, die wir vorab transparent machen.
Arbeitet ihr nur in Oberhausen oder bundesweit?
Bundesweit. Unser Sitz ist in Oberhausen, CRM-Beratung und Einführung laufen aber gut remote: Workshops per Video, Datenmigration und Einrichtung online, Schulungen live oder als Aufzeichnung. Wenn du aus Oberhausen oder dem Ruhrgebiet kommst und lieber vor Ort zusammensitzt, findest du auf unserer Seite zur CRM-Lösung in Oberhausen das lokale Angebot.
Wo gehen bei dir gerade Anfragen verloren?
Erzähl uns, wie dein Vertrieb heute läuft. Im Erstgespräch sagen wir dir, ob ein neues CRM nötig ist, welches System passt und womit du anfangen solltest – ohne Verkaufsdruck.
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