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Analyse bis BetriebOberhausen · Ruhrgebiet

Individualsoftware

Individuelle Softwareentwicklung für KMU

Eine Anwendung, die genau Ihren Ablauf abbildet, sich an vorhandene Systeme anbindet und Ihnen gehört.

Projektcheck anfragen
Hände auf einer Tastatur vor zwei Monitoren mit Quellcode

Auf einen Blick

Quellcode
wird übergeben
Technik
offen und verbreitet
Daten
dort, wo vereinbart
Lizenzen
keine pro Nutzer

Wann sich Individualsoftware lohnt – und wann nicht

Individuelle Softwareentwicklung lohnt sich, wenn Ihr Ablauf nicht in ein Standardprodukt passt. Sie kennen das: Das Angebot entsteht in einer Excel-Datei, die Einsatzplanung in einer zweiten, und am Monatsende überträgt jemand Zahlen von Hand in die Rechnung. Jeder Schritt ist für sich harmlos, zusammen kosten sie Zeit und führen zu Fehlern.

Dazu kommen die Lizenzen. Bei Standardsoftware zahlen Sie meist pro Nutzer und Monat, und jede neue Mitarbeiterin macht die Rechnung größer. Manchmal läuft auch ein Altsystem weiter, das niemand mehr pflegt und das keiner anfassen mag, weil es sonst ausfällt.

Es gibt aber auch Fälle, in denen wir abraten. Deckt ein Standardprodukt Ihre Anforderungen im Kern ab, ist es fast immer die bessere Wahl: schneller eingeführt, günstiger, von vielen Betrieben erprobt. Eine Eigenentwicklung kommt erst in Frage, wenn Sonderfälle den Alltag bestimmen, wenn Ihr Ablauf selbst ein Vorteil gegenüber Mitbewerbern ist oder wenn Systeme nur über Umwege miteinander sprechen.

  • Standardsoftware deckt Ihre Sonderfälle nicht ab, also bauen Mitarbeitende Workarounds in Excel.
  • Die Lizenzkosten pro Nutzer steigen mit jedem neuen Zugang.
  • Ein Altsystem läuft ohne Wartung weiter und wird zum Risiko.
  • Daten werden mehrfach erfasst, weil Systeme nicht miteinander verbunden sind.

Was wir entwickeln: Web-Anwendungen, Backends, Portale, interne Tools

Wir bauen Anwendungen für den Betriebsalltag, keine Schaufenster. Typische Aufgaben in kleinen und mittleren Unternehmen:

Auftrags- und Einsatzplanung

Aufträge, Termine und Mitarbeitende an einer Stelle. Wer fährt wann wohin, was ist bestellt, was ist abgerechnet?

Kalkulationstool

Angebote aus Ihren eigenen Regeln und Preislisten, statt aus einer Tabelle, die nur eine Person versteht.

Kunden- und Lieferantenportal

Ein Login-Bereich, in dem Kunden Aufträge einsehen, Dokumente abrufen oder Anfragen stellen. Mehr dazu unter Web-App-Entwicklung.

Ablösung von Access und Excel

Aus gewachsenen Listen wird eine Anwendung mit Rollen, Prüfungen und Verlauf. Wie das aussieht, zeigt die Seite Excel ablösen.

Auswertungs-Dashboard

Die Kennzahlen, die Sie wirklich brauchen, aus Ihren eigenen Daten. Aktuell, ohne dass jemand sie zusammenkopiert.

Backends und Schnittstellen

Die Technik im Hintergrund, die Ihre Systeme verbindet. Die Anbindung an ERP, DATEV oder CRM beschreiben wir unter Schnittstellen-Entwicklung.

Individual- oder Standardsoftware? Eine ehrliche Entscheidungshilfe

Die Frage lässt sich selten mit einem Satz beantworten. Wir gehen sie mit Ihnen anhand Ihres Alltags durch und sagen Ihnen auch, wenn am Ende ein fertiges Produkt besser zu Ihnen passt. Diese Punkte helfen bei der Einordnung:

  • Standardsoftware passt, wenn Ihr Ablauf branchenüblich ist, ein verbreitetes Produkt ihn gut abdeckt und Sie keine Sonderlogik brauchen.
  • Individualsoftware passt, wenn Sie sich ständig mit Workarounds behelfen, wenn Ihr Ablauf Ihr Vorteil ist oder wenn Sie mehrere Systeme sonst von Hand verbinden müssten.
  • Dazwischen liegt oft ein Standardprodukt mit einer maßgeschneiderten Ergänzung, zum Beispiel einem eigenen Modul oder einer Schnittstelle. Das ist häufig der wirtschaftlichste Weg.
  • Kosten über die Jahre: Standardsoftware ist am Anfang günstiger, kostet aber laufend pro Nutzer. Individualsoftware kostet zuerst mehr, danach fallen Hosting, Wartung und Weiterentwicklung an, aber keine Lizenz pro Nutzer.

Ablauf: Analyse, Prototyp, Sprints, Einführung, Betrieb

Wir arbeiten in kurzen, überschaubaren Schritten. Nach jedem Schritt sehen Sie ein Ergebnis und entscheiden, ob und wie es weitergeht.

  1. 01

    Analyse

    Im Projektcheck klären wir, welche Abläufe die Software abbilden soll, wer damit arbeitet und welche Systeme angebunden werden müssen.

  2. 02

    Prototyp

    In wenigen Wochen entsteht ein erster Prototyp, mit dem Ihr Team arbeiten kann. Er zeigt früh, ob wir Ihren Ablauf richtig verstanden haben.

  3. 03

    Umsetzung in Sprints

    Wir bauen in kurzen Schritten weiter. Sie sehen jeden Stand, geben Rückmeldung, und wir passen an, bevor etwas Falsches groß wird.

  4. 04

    Einführung

    Daten werden übernommen, Ihr Team wird eingewiesen, die alte Lösung läuft eine Zeit lang parallel, bis die neue sicher sitzt.

  5. 05

    Betrieb

    Hosting, Sicherungen, Updates und Weiterentwicklung. Software ist nach dem Start nicht fertig, sie wächst mit Ihrem Betrieb.

Ändern sich Anforderungen unterwegs, ist das normal. Wir zeigen Ihnen, was ein neuer Wunsch für Aufwand und Zeitplan bedeutet, und Sie entscheiden, ob er in den aktuellen Schritt gehört oder in einen späteren. Einen belastbaren Zeitplan nennen wir Ihnen, sobald der Umfang des ersten Schritts feststeht.

Technik: Stack, Hosting in der EU, Sicherheit, Code-Eigentum

Wir setzen auf offene, weit verbreitete Technik: Next.js und React für die Oberfläche, TypeScript, PostgreSQL als Datenbank, REST-Schnittstellen zu anderen Systemen und n8n für Workflows. Der Vorteil für Sie: Viele Entwickler kennen diese Werkzeuge. Sie sind nicht auf uns angewiesen, wenn Sie später das Team wechseln möchten.

Ihre Daten liegen dort, wo wir es vereinbaren, zum Beispiel in einem Rechenzentrum in der EU oder auf einem eigenen Server in Ihrem Betrieb. Das legen wir vor dem Start schriftlich fest.

Den Quellcode übergeben wir Ihnen: Sie erhalten Zugriff auf das Repository, eine Dokumentation und eine Übergabe, mit der auch ein anderes Team weiterarbeiten kann. Das gilt für Individualsoftware ohne Lizenzgebühr pro Nutzer. Laufende Kosten entstehen für Hosting, Wartung und Weiterentwicklung.

Sicherheit gehört von Beginn an in den Entwurf: geprüfte Eingaben, getrennte Rollen und Rechte, abgesicherte Zugänge und regelmäßig aktualisierte Bestandteile. Sensible Daten, Sicherungen und Berechtigungen besprechen wir konkret, bevor die erste Zeile Code entsteht.

  • Oberfläche und Logik: Next.js, React, TypeScript
  • Daten: PostgreSQL, Hosting in der EU oder auf Ihrem Server
  • Anbindung: REST-Schnittstellen, Workflows mit n8n
  • Übergabe: Repository, Dokumentation, Einweisung
Serverschrank mit Patchkabeln und Status-LEDs

Kostenfaktoren und Budgetrahmen

Einen seriösen Preis gibt es erst, wenn der Umfang klar ist. Diese Faktoren bestimmen den Rahmen:

Projektcheck anfragen
01

Rollen und Masken

Wie viele Nutzergruppen mit eigenen Rechten und wie viele Bildschirme und Formulare gebraucht werden.

02

Schnittstellen

Jede Anbindung an ERP, Buchhaltung, Website oder andere Systeme will entworfen, gebaut und getestet werden.

03

Datenmigration

Daten aus Excel, Access oder einem Altsystem müssen bereinigt und sauber übernommen werden.

04

Sicherheitsanforderungen

Je sensibler die Daten, desto mehr Aufwand für Rechtekonzept, Protokolle und Prüfungen.

05

Betrieb

Hosting, Sicherung, Überwachung und Updates laufen nach dem Start weiter.

06

Wartung und Ausbau

Neue Wünsche und Anpassungen kommen mit der Zeit dazu und gehören in die Planung.

Zur Einordnung: Ein Anbieter aus Marbach am Neckar nennt für individuelle Softwareprojekte Spannen von meist 15.000 bis 150.000 Euro. Für die Wartung rechnet derselbe Anbieter mit etwa 10 bis 20 Prozent der ursprünglichen Entwicklungskosten pro Jahr.

Das ist eine Größenordnung, kein Angebot. Was Ihr Vorhaben kostet, hängt von den Faktoren oben ab. Den Rahmen nennen wir Ihnen nach dem Projektcheck schriftlich.

Quelle: veröffentlichte Preisangaben von kopf & byte GmbH, Marbach a. N. (Stand September 2026, abgerufen am 16.10.2026). Anbieterangaben, keine Marktstudie.

Festpreis-Module oder Aufwand? So kalkulieren wir

Beide Modelle haben ihren Platz. Ein Festpreis schafft Planbarkeit, wenn der Umfang klar umrissen ist, etwa bei einem einzelnen Tool oder einem abgegrenzten Modul. Abrechnung nach Aufwand passt besser, wenn sich Anforderungen erst im Lauf des Projekts zeigen.

Deshalb schneiden wir ein Vorhaben gern in Bausteine: Jeder Baustein hat einen klaren Umfang und lässt sich einzeln beurteilen. So können Sie mit einem kleinen ersten Schritt beginnen, statt gleich ein ganzes System zu beauftragen, und danach entscheiden, ob und wie es weitergeht.

Welche Form für Ihr Vorhaben sinnvoll ist, klären wir im Projektcheck. Sie bekommen den Rahmen schriftlich, bevor Sie sich festlegen.

Eigenentwicklungen als Nachweis

Wir setzen selbst ein, was wir anderen empfehlen. Die „Werbeexperte Zentrale“ ist unsere Eigenentwicklung, ein eigenes CRM, das wir täglich nutzen.

Eigenentwicklung

Anfragen und Termine

Anfragen laufen an einer Stelle zusammen, Termine werden mit Kalendereinladung verschickt.

Eigenentwicklung

Leistungskatalog

Unsere Leistungen sind einmal gepflegt hinterlegt und stehen in der ganzen Anwendung zur Verfügung.

Eigenentwicklung

Team-Zugänge

Mitarbeitende melden sich mit Zwei-Faktor-Anmeldung an und sehen, was zu ihrer Rolle gehört.

Eigenentwicklung

Benachrichtigung und Sicherung

Neue Anfragen melden sich per Web-Push, die Daten werden täglich gesichert.

Wenn Ihr Schwerpunkt im Kundenmanagement liegt, finden Sie Näheres unter CRM-Entwicklung.

Einwände und häufige Fragen

„Das ist uns zu groß.“ Dann fangen wir klein an. Ein einzelnes Tool oder ein klar abgegrenzter Ablauf reicht als erster Schritt, und alles Weitere bauen wir darauf auf.

„Und wenn wir von Ihnen abhängig werden?“ Das wollen wir nicht. Offene Technik, Repository, Dokumentation und Übergabe sorgen dafür, dass auch ein anderes Team weiterarbeiten kann. Sie bleiben bei uns, weil es gut läuft, nicht weil Sie müssen.

„Was passiert nach dem Start?“ Auf Wunsch betreuen wir die Software weiter, mit Updates, Sicherungen und Ausbau. Mehr dazu unter Wartung und Betrieb. Sie können die Anwendung auch selbst oder mit einem anderen Team weiterführen.

Die häufigsten Fragen beantworten wir unten ausführlich.

Häufige Fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie an oder schreiben Sie uns, wir antworten persönlich.

Was kostet individuelle Software?

Das hängt vom Umfang ab: Zahl der Rollen und Masken, Schnittstellen, Datenübernahme, Sicherheitsanforderungen und Betrieb. Ein Anbieter aus Marbach am Neckar nennt für Individualsoftware meist 15.000 bis 150.000 Euro (Anbieterangabe, Stand September 2026, keine Marktstudie). Dazu kommen laufende Kosten für Hosting, Wartung und Weiterentwicklung, aber keine Lizenz pro Nutzer. Welcher Rahmen für Ihr Vorhaben passt, nennen wir Ihnen nach dem Projektcheck schriftlich. Sinnvoll ist oft ein kleiner, klar umrissener erster Schritt, an dem Sie sehen, ob die Richtung stimmt.

Wie lange dauert ein erstes nutzbares Ergebnis?

In der Regel entsteht in wenigen Wochen ein erster Prototyp, mit dem Ihr Team arbeiten kann. Wie schnell das geht, hängt vom Umfang des ersten Schritts ab. Deshalb legen wir ihn gemeinsam klein und klar fest. Danach bauen wir in kurzen Schritten weiter, und Sie sehen jeden Stand. So bekommen Sie früh echte Ergebnisse und können Rückmeldung geben, bevor viel Aufwand investiert ist. Einen belastbaren Zeitplan nennen wir Ihnen, sobald der Umfang des ersten Schritts feststeht, nicht vorher.

Wem gehört der Quellcode?

Wir übergeben ihn Ihnen. Sie erhalten Zugriff auf das Repository, eine Dokumentation und eine Übergabe, mit der auch ein anderes Team weiterarbeiten kann. Wir setzen auf offene, verbreitete Technik statt auf geschlossene Systeme, aus denen man schwer wieder herauskommt. Bei Individualsoftware fallen keine Lizenzkosten pro Nutzer an. Laufend entstehen Kosten für Hosting, Wartung und Weiterentwicklung. Wo Ihre Daten liegen, etwa in einem Rechenzentrum in der EU oder auf Ihrem eigenen Server, vereinbaren wir vor dem Start schriftlich.

Was passiert, wenn Sie nicht mehr verfügbar sind?

Dafür sorgt die Übergabe. Sie haben Zugriff auf das Repository und eine Dokumentation, und die Software baut auf verbreiteter Technik wie Next.js, React, TypeScript und PostgreSQL auf. Ein anderes Entwicklerteam findet sich darin zurecht und kann weiterarbeiten, ohne bei null zu beginnen. Auch der Betrieb ist nicht an uns gebunden: Hosting und Zugänge legen wir so an, dass Sie sie jederzeit übernehmen können. Eine Abhängigkeit, bei der nur wir den Code anfassen können, widerspricht unserem Verständnis von Zusammenarbeit.

Können Sie bestehende Software übernehmen?

Ja, oft ist das ein sinnvoller Weg. Wir sehen uns zuerst an, was vorhanden ist: Code, Dokumentation, Datenbank und die Systeme drumherum. Danach sagen wir Ihnen ehrlich, ob sich Pflege und Ausbau lohnen, ob einzelne Teile erneuert werden sollten oder ob ein Neubau günstiger wäre. Ein Altsystem ohne Wartung wird mit der Zeit zum Risiko, deshalb klären wir auch, wie die Daten sauber in eine neue Lösung übernommen werden können. Das Ergebnis dieser Prüfung erhalten Sie schriftlich, bevor Sie sich entscheiden.

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