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Vom Projektcheck zum BetriebOberhausen · Ruhrgebiet

Web-Apps und Portale

Web-Apps und Portale entwickeln lassen

Browserbasierte Anwendungen ohne Installation, auf jedem Gerät, sicher angebunden an Ihre Daten.

Projektcheck anfragen
Hände auf einer Tastatur vor zwei Monitoren mit Quellcode

Auf einen Blick

Zugang
im Browser, mit Login
Rechte
je Rolle getrennt
Quellcode
gehört Ihnen
Daten
dort, wo vereinbart

Web-App, Website oder native App: der Unterschied

Eine Website zeigt Inhalte, die jeder lesen darf. Eine Web-App dagegen ist eine Anwendung, die Sie im Browser öffnen, in der Sie sich anmelden und mit der Sie arbeiten: Aufträge ansehen, Dokumente hochladen, Daten erfassen, Freigaben erteilen. Es gibt nichts zu installieren, und eine neue Version steht allen Nutzern sofort zur Verfügung.

Eine native App wird aus dem App-Store geladen und ist für ein Betriebssystem gebaut. Sie kann tiefer auf das Gerät zugreifen, etwa auf Kamera, Bluetooth oder Hintergrunddienste, und sie arbeitet leichter ohne Netz. Dafür entsteht mehr Aufwand: eigene Fassungen für Android und iOS, Freigabeprozesse der Stores und Updates, die jeder Nutzer selbst einspielen muss.

Für die meisten Aufgaben im Betrieb reicht der Browser völlig aus. Wenn Ihre Kunden den Auftragsstatus sehen, Ihr Außendienst Berichte ausfüllt oder Ihre Geschäftsführung Kennzahlen abruft, brauchen Sie keinen Store-Eintrag. Eine native App empfehlen wir erst, wenn ein Gerätezugriff oder die Arbeit ohne Netz zwingend ist. Dafür gibt es unsere Seite zur App-Entwicklung.

Diese Seite behandelt Anwendungen im Browser. Wie eine Individualsoftware allgemein entsteht, beschreiben wir unter individuelle Softwareentwicklung.

  • Website: Inhalte für alle, ohne Anmeldung, meist ohne eigene Daten des Besuchers.
  • Web-App: Anmeldung, Rollen, Daten und Abläufe, nutzbar auf Laptop, Tablet und Smartphone.
  • Native App: Store-Installation, tiefer Gerätezugriff, eigener Aufwand je Betriebssystem.

Typische Projekte: Kundenportal, Partnerportal, interne Tools, MVP

Web-Apps lohnen sich dort, wo Informationen sonst per Telefon, Mail oder Zettel hin- und hergehen. Typische Projekte sind:

Kundenportal

Ihre Kunden sehen den Stand ihres Auftrags, laden Dokumente herunter und stellen Rückfragen, ohne dass jemand anrufen muss.

Lieferanten- und Partnerportal

Bestellungen, Lieferdaten und Freigaben an einer Stelle, mit eigenem Zugang für jeden Partner und nur den Daten, die ihn betreffen.

Mitarbeiter-App im Browser

Der Außendienst erfasst Berichte, Fotos und Zeiten direkt auf dem Smartphone, statt am Abend Papier abzutippen.

Buchungs- und Terminsystem

Kunden wählen freie Termine selbst, Ihr Team sieht alles im Kalender, Erinnerungen laufen automatisch.

Auswertungs-Dashboard

Kennzahlen aus Ihren eigenen Daten, aktuell abrufbar und je Rolle zugeschnitten, ohne dass jemand Tabellen zusammenkopiert.

MVP für ein digitales Produkt

Sie haben eine Idee, aber kein Entwicklungsteam? Ein erster, schlanker Stand zeigt früh, ob Nutzer ihn annehmen.

Wenn Ihr Ausgangspunkt eine gewachsene Tabelle ist, lesen Sie auch die Seite Excel ablösen. Steht die Pflege von Kundenbeziehungen im Mittelpunkt, passt die CRM-Entwicklung.

Progressive Web App: wann sie reicht

Eine Progressive Web App, kurz PWA, ist eine Web-App mit einigen Fähigkeiten, die man sonst von Apps kennt. Nutzer können sie auf den Startbildschirm legen, sie öffnet sich ohne Browserleiste, und bestimmte Inhalte lassen sich zwischenspeichern, sodass die Anwendung auch bei schwachem Empfang startet. Auch Benachrichtigungen per Web-Push sind möglich.

Für viele Betriebe ist das der sinnvolle Mittelweg: Sie bauen einmal für alle Geräte und umgehen den Store. Eine PWA reicht in der Regel, wenn Ihre Nutzer überwiegend online arbeiten, wenn es um Formulare, Listen, Termine und Dokumente geht und wenn kein tiefer Zugriff auf die Gerätetechnik gebraucht wird.

Grenzen gibt es trotzdem. Browser und Betriebssysteme unterstützen nicht jede Funktion gleich weit, und wer große Datenmengen dauerhaft offline bearbeiten muss oder Bluetooth-Geräte ansteuert, ist mit einer nativen App besser bedient. Wir prüfen das im Projektcheck am konkreten Einsatz, nicht nach Vorliebe für eine Technik.

  • PWA reicht, wenn Nutzer meist Netz haben und Formulare, Listen, Termine oder Dokumente im Vordergrund stehen.
  • Native App passt, wenn Kamera-Sonderfunktionen, Bluetooth oder umfangreiche Offline-Arbeit nötig sind.
  • Eine Zwischenstufe ist möglich: erst als Web-App starten und später gezielt nativ ergänzen.

Rollen, Rechte und Sicherheit

Ein Portal ist nur so gut wie sein Schutz. Wir legen das Sicherheitskonzept gemeinsam mit dem Funktionsumfang fest, nicht erst am Ende.

  1. 01

    Rollen festlegen

    Wer arbeitet mit der Anwendung? Kunde, Partner, Mitarbeiter, Leitung. Jede Gruppe bekommt eigene Ansichten und Rechte.

  2. 02

    Anmeldung absichern

    Zugänge mit persönlichem Login, auf Wunsch zusätzlich mit Zwei-Faktor-Anmeldung als Baustein für sensible Bereiche.

  3. 03

    Daten trennen

    Jeder sieht nur die Datensätze, die ihn betreffen. Das prüft der Server bei jeder Anfrage, nicht nur die Oberfläche.

  4. 04

    Eingaben prüfen

    Alle Eingaben und Dateien werden an der Systemgrenze kontrolliert, bevor sie in die Datenbank gelangen.

  5. 05

    Hosting und Sicherung

    Betrieb im Rechenzentrum in der EU oder auf Ihrem eigenen Server, mit regelmäßigen Sicherungen.

Welche Daten besonders schutzbedürftig sind und wer sie sehen darf, besprechen wir konkret, bevor die erste Zeile Code entsteht. Rechtliche Fragen zu Ihrem Fall klären Sie bitte mit Ihrer Datenschutzbeauftragten oder Ihrem Berater.

Nachweis aus eigener Hand: eine Web-Anwendung im Alltag

Die „Werbeexperte Zentrale“ ist unsere Eigenentwicklung und selbst eine Web-Anwendung. Wir nutzen sie täglich und kennen deshalb die Stolpersteine, über die wir bei Ihnen sprechen.

Eigenentwicklung

Rollen und Zugänge

Teammitglieder melden sich mit Zwei-Faktor-Anmeldung an und sehen, was zu ihrer Rolle gehört.

Eigenentwicklung

Kalender mit Einladung

Termine werden angelegt und als Kalendereinladung verschickt.

Eigenentwicklung

Web-Push

Neue Anfragen melden sich als Benachrichtigung auf dem Gerät, auch wenn die Seite nicht geöffnet ist.

Eigenentwicklung

Anfragen und Leistungskatalog

Anfragen laufen zentral zusammen, der Leistungskatalog ist einmal gepflegt hinterlegt.

Ablauf und Zeitplan

Wir bauen in überschaubaren Schritten, damit Sie früh sehen, ob die Richtung stimmt.

  1. 01

    Projektcheck

    Wir klären Ziel, Nutzergruppen, Daten und vorhandene Systeme und prüfen, ob eine Web-App, eine PWA oder etwas anderes passt.

  2. 02

    Prototyp

    In wenigen Wochen steht ein erster lauffähiger Stand, an dem Ihr Team und, wenn gewünscht, Pilotkunden Rückmeldung geben.

  3. 03

    Umsetzung in kurzen Schritten

    Funktion für Funktion wächst die Anwendung. Sie sehen jeden Stand und lenken nach.

  4. 04

    Einführung

    Datenübernahme, Einweisung der Nutzer und eine Phase, in der alte und neue Lösung nebeneinander laufen.

  5. 05

    Betrieb

    Hosting, Sicherungen, Updates und Ausbau. Auf Wunsch betreuen wir die Anwendung weiter, mehr unter Wartung und Betrieb.

Einen belastbaren Zeitplan nennen wir Ihnen, sobald der Umfang des ersten Schritts feststeht. Kleine, klar umrissene Anwendungen sind schneller fertig als Plattformen mit vielen Rollen und Anbindungen.

Technik, Schnittstellen und Übergabe

Wir setzen auf offene, verbreitete Technik: Next.js und React für die Oberfläche, TypeScript für die Logik und PostgreSQL als Datenbank. Dahinter lassen sich per REST-Schnittstellen vorhandene Systeme verbinden, etwa Buchhaltung, Warenwirtschaft oder Ihre Website. Wie das gelingt, steht unter Schnittstellen-Entwicklung.

Den Quellcode übergeben wir Ihnen: Sie erhalten Zugriff auf das Repository, eine Dokumentation und eine Übergabe, mit der auch ein anderes Team weiterarbeiten kann. Bei Individualsoftware zahlen Sie keine Lizenz pro Nutzer, laufend fallen Hosting, Wartung und Weiterentwicklung an. Wo die Daten liegen, vereinbaren wir schriftlich vor dem Start.

  • Oberfläche: Next.js, React, responsives Layout für Smartphone bis Desktop
  • Daten: PostgreSQL, Hosting in der EU oder auf Ihrem Server
  • Anbindung: REST-Schnittstellen zu bestehenden Systemen
Ausgedruckte Tabelle mit handschriftlichen Korrekturen neben einem Laptop

Kostenfaktoren

Was eine Web-App kostet, entscheidet sich an wenigen Stellschrauben. Diese bestimmen den Rahmen:

Projektcheck anfragen
01

Rollen

Je mehr Nutzergruppen mit eigenen Ansichten und Rechten, desto mehr Konzept, Oberfläche und Tests.

02

Anzahl der Abläufe

Jeder Ablauf, etwa Anfrage, Freigabe oder Buchung, will entworfen, gebaut und geprüft werden.

03

Offline-Fähigkeit

Arbeiten ohne Netz verlangt zwischengespeicherte Daten und einen späteren Abgleich. Das erhöht den Aufwand spürbar.

04

Integrationen

Jede Anbindung an Buchhaltung, Warenwirtschaft oder andere Systeme kommt einzeln dazu.

05

Hosting und Betrieb

Server, Sicherungen, Überwachung und Updates laufen nach dem Start weiter.

06

Wartung und Ausbau

Neue Wünsche kommen mit der Zeit dazu und gehören von Anfang an in die Planung.

Zur Einordnung: Ein Anbieter aus Heilbronn nennt für ein MVP eine Spanne von 10.000 bis 25.000 Euro und für eine Business-App 25.000 bis 80.000 Euro. Für die Wartung rechnet derselbe Anbieter mit 15 bis 20 Prozent pro Jahr.

Das ist eine Größenordnung, kein Angebot. Den Rahmen für Ihr Vorhaben nennen wir Ihnen nach dem Projektcheck schriftlich.

Quelle: veröffentlichte Preisangaben von Codana GmbH, Heilbronn (abgerufen am 16.10.2026). Anbieterangaben, keine Marktstudie.

Häufige Fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie an oder schreiben Sie uns, wir antworten persönlich.

Brauche ich eine App im Store?

Meistens nicht. Wenn Ihre Nutzer Aufträge ansehen, Formulare ausfüllen, Dokumente laden oder Termine buchen, genügt eine Web-App im Browser, auf Wunsch als Progressive Web App mit Symbol auf dem Startbildschirm. Eine native App aus dem Store lohnt sich, wenn Sie besondere Gerätefunktionen wie Bluetooth brauchen oder umfangreich ohne Netz arbeiten müssen. Das prüfen wir im Projektcheck an Ihrem Einsatz. Sinnvoll ist oft, mit der Web-App zu beginnen und später gezielt nativ zu ergänzen, falls es sich zeigt.

Wie sicher sind Kundendaten im Portal?

Sicherheit gehört von Anfang an in den Entwurf. Jede Nutzergruppe bekommt eigene Rollen und Rechte, der Server prüft bei jeder Anfrage, wer welche Daten sehen darf, und Eingaben werden kontrolliert. Für sensible Bereiche lässt sich eine Zwei-Faktor-Anmeldung ergänzen. Die Daten liegen auf Wunsch in einem Rechenzentrum in der EU oder auf Ihrem eigenen Server, und regelmäßige Sicherungen gehören zum Betrieb. Absolute Sicherheit verspricht niemand, aber ein sauberes Konzept und gepflegte Software senken das Risiko deutlich.

Wie schnell gibt es ein MVP?

In der Regel steht in wenigen Wochen ein erster Prototyp, mit dem Ihr Team arbeiten kann. Wie schnell es konkret geht, hängt vom Umfang ab: Ein Portal mit einer Nutzergruppe und zwei, drei Abläufen ist deutlich überschaubarer als eine Plattform mit vielen Rollen und Schnittstellen. Deshalb legen wir den ersten Schritt gemeinsam klein und klar fest. Einen belastbaren Zeitplan nennen wir, sobald dieser Umfang feststeht. Danach wächst die Anwendung in kurzen Schritten, und Sie sehen jeden Stand.

Was unterscheidet eine Web-App von einer Website?

Eine Website informiert, eine Web-App erledigt Aufgaben. In der Web-App melden sich Nutzer an, sehen ihre eigenen Daten, legen Einträge an, laden Dokumente hoch oder geben etwas frei. Technisch teilen sich beide den Browser, doch bei einer Web-App kommen Datenbank, Rollen, Abläufe und ein höherer Sicherheitsanspruch hinzu. Viele Projekte verbinden beides: Die Website gewinnt Interessenten, das Portal betreut sie danach. Beides lässt sich aus einem Guss gestalten.

Können Sie ein bestehendes Portal übernehmen oder erweitern?

Ja, oft ist das ein vernünftiger Weg. Wir sehen uns zunächst Code, Dokumentation, Datenbank und die angebundenen Systeme an und sagen Ihnen offen, ob sich Pflege und Ausbau lohnen oder ob einzelne Teile erneuert werden sollten. Das Ergebnis erhalten Sie schriftlich, bevor Sie entscheiden. Auch die Datenübernahme in eine neue Lösung klären wir in dieser Prüfung, damit nichts verloren geht.

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