Arbeitsweise
So arbeiten wir
Planbarkeit und Transparenz in jedem Projektschritt: Sie wissen, was als Nächstes passiert, was es bedeutet und was Sie danach in der Hand haben.

Auf einen Blick
- Phasen
- fünf, mit Ergebnis
- Zwischenstände
- laufend sichtbar
- Kalkulation
- schriftlich vorab
- Quellcode
- wird übergeben
Phase 1: Analyse
Am Anfang steht keine Technik, sondern Ihr Alltag. Wir lassen uns zeigen, wie ein Auftrag heute von der Anfrage bis zur Rechnung läuft: welche Listen es gibt, wo Daten doppelt eingetragen werden und an welcher Stelle es regelmäßig hakt. Dazu sprechen wir mit den Menschen, die täglich damit arbeiten, nicht nur mit der Geschäftsführung.
Wir sagen Ihnen in dieser Phase auch, wenn eine Software gar nicht die richtige Antwort ist. Manchmal genügt ein Standardprodukt oder eine geänderte Regel im Betrieb.
- Was passiert: Abläufe aufnehmen, Systeme und Schnittstellen erfassen, Ziele und Grenzen des Vorhabens festlegen.
- Ihr Beitrag: Zeit der Fachleute im Haus, Beispieldokumente wie Angebote oder Einsatzpläne, Zugang zu vorhandenen Systemen.
- Danach in der Hand: eine schriftliche Beschreibung des Vorhabens, ein sinnvoll kleiner erster Schritt und eine Einschätzung, ob sich das Projekt lohnt.
Phase 2: Konzept und Prototyp
Bevor viel Code entsteht, bauen wir etwas, das Sie anfassen können. Ein Prototyp zeigt die wichtigsten Bildschirme und läuft möglichst mit Ihren echten Beispieldaten. Er erspart lange Beschreibungen, denn ob ein Ablauf stimmt, sieht man am schnellsten, wenn man ihn ausprobiert.
In wenigen Wochen kann so ein erster Stand entstehen. Wie schnell es geht, hängt vom Umfang des ersten Schritts ab.
- Was passiert: Aufbau der Anwendung skizzieren, Rollen und Rechte klären, einen klickbaren oder lauffähigen Prototyp bauen.
- Ihr Beitrag: Ausprobieren mit dem Team, ehrliche Rückmeldung, Entscheidung über Umfang und Reihenfolge.
- Danach in der Hand: ein Prototyp zum Testen, eine geordnete Liste der Funktionen und die Entscheidung, ob und wie wir weitermachen.

Phase 3: Umsetzung in Sprints
Gebaut wird in kurzen Abschnitten, den Sprints. Am Ende jedes Abschnitts steht ein Stand, den Sie sich ansehen und ausprobieren können. Rückmeldungen fließen in den nächsten Abschnitt ein. So fällt eine Fehlentwicklung nach einem Abschnitt auf und nicht erst kurz vor dem Start.
Ändern sich Anforderungen, ist das normal. Wir benennen, was ein neuer Wunsch an Aufwand bedeutet, und Sie entscheiden, ob er jetzt oder später umgesetzt wird. Mehr dazu in den häufigen Fragen unten.
- Was passiert: Funktionen in der vereinbarten Reihenfolge bauen, prüfen, vorführen und anpassen.
- Ihr Beitrag: eine feste Ansprechperson, die Rückfragen beantwortet, und Zeit für die Durchsicht der Zwischenstände.
- Danach in der Hand: einen laufenden, benutzbaren Stand nach jedem Abschnitt, dazu den Code im gemeinsamen Repository.
Phase 4: Einführung
Eine gute Software scheitert im Alltag, wenn der Umstieg holprig ist. Deshalb planen wir die Einführung als eigene Phase: Bestehende Daten aus Excel, Access oder einem Altsystem werden bereinigt und übernommen, Ihr Team wird eingewiesen, und die alte Lösung läuft eine Zeit lang parallel, bis die neue sicher sitzt.
Wer die Anwendung zuerst nutzt, bestimmen Sie. Oft beginnt eine kleine Gruppe, und der Rest folgt, sobald die ersten Erfahrungen vorliegen.
- Was passiert: Datenübernahme, Einweisung des Teams, Umstellung der Zugänge, begleiteter Start.
- Ihr Beitrag: Auswahl der Personen für den Start, Freigabe der übernommenen Daten, Rückmeldung aus dem Alltag.
- Danach in der Hand: eine produktiv genutzte Anwendung, ein eingewiesenes Team und eine klare Regelung, wer bei Fragen wen anspricht.

Phase 5: Betrieb
Mit dem Start ist Software nicht fertig, sie läuft im Alltag und muss gepflegt werden. Auf Wunsch übernehmen wir Hosting, regelmäßige Sicherungen, Updates und die Weiterentwicklung. Neue Wünsche aus dem Betrieb sammeln wir und setzen sie in überschaubaren Paketen um. Mehr dazu unter Wartung und Betrieb.
Sie können den Betrieb auch selbst oder mit einem anderen Team führen. Die Übergabe ist dafür ausgelegt.
- Was passiert: Überwachung, Updates, Sicherungen, Fehlerbehebung und Ausbau nach Bedarf.
- Ihr Beitrag: Rückmeldung aus dem Alltag und die Entscheidung, welche Erweiterung als Nächstes kommt.
- Danach in der Hand: eine gepflegte Anwendung, die mit Ihrem Betrieb wächst, und laufend nachvollziehbare Kosten.
Kalkulation: Festpreis-Module und Aufwand
Die Sorge vor einer Kostenexplosion ist verständlich. Deshalb nennen wir Ihnen den Rahmen schriftlich, bevor Sie sich festlegen. Je nach Vorhaben passt eines von zwei Modellen, manchmal eine Mischung.
Festpreis-Module
Das Vorhaben wird in Bausteine mit klarem Umfang geschnitten, jeder Baustein hat einen festen Preis. Das passt, wenn die Anforderungen bekannt sind, etwa bei einem einzelnen Tool oder einem abgegrenzten Modul.
Abrechnung nach Aufwand
Sie bezahlen die tatsächlich geleistete Arbeit, mit nachvollziehbarer Übersicht. Das passt, wenn sich Anforderungen erst im Lauf zeigen oder ein Produkt über längere Zeit wächst.
Kleiner Start
Wir empfehlen, mit einem kleinen ersten Baustein zu beginnen. Danach entscheiden Sie anhand eines echten Ergebnisses, ob und wie es weitergeht.
Änderungen offen besprechen
Kommt ein Wunsch dazu, sagen wir, was er an Aufwand und Zeitplan bedeutet. Es gibt keine Nachforderung, die Sie nicht vorher kennen.
Welche Form für Ihr Vorhaben sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch und in der Analyse. Konkrete Beträge nennen wir erst, wenn der Umfang feststeht.
Qualität: Tests, Reviews, Dokumentation
Qualität ist bei uns eine Arbeitsweise, kein Versprechen, das man auf eine Zahl bringen kann. Drei Gewohnheiten gehören in jedes Projekt:
Tests
Wichtige Abläufe wie Berechnungen, Rechte oder Datenübernahmen prüfen wir automatisiert und von Hand, bevor ein Stand zu Ihnen kommt.
Reviews
Änderungen am Code werden vor der Übernahme gegengelesen. Das fängt Fehler und unklare Stellen früh ab.
Dokumentation
Aufbau, Einrichtung und Besonderheiten halten wir schriftlich fest, laufend und nicht erst am Ende.
Sicherheit
Geprüfte Eingaben, getrennte Rollen und regelmäßig aktualisierte Bestandteile gehören von Beginn an in den Entwurf.
Rechte am Code
Sie erhalten Zugriff auf das Repository, eine Dokumentation und eine Übergabe, mit der auch ein anderes Team weiterarbeiten kann. Dafür setzen wir auf offene, verbreitete Technik statt auf geschlossene Systeme.
Bei Individualsoftware fallen keine Lizenzkosten pro Nutzer an. Laufende Kosten entstehen für Hosting, Wartung und Weiterentwicklung. Wo Ihre Daten liegen, etwa in einem Rechenzentrum in der EU oder auf Ihrem eigenen Server, legen wir vor dem Start schriftlich fest.
Wie solche Projekte aussehen, zeigen unsere Projekte. Für ein erstes Gespräch erreichen Sie uns über den Kontakt.
- Repository: Sie haben Zugriff auf den gesamten Code.
- Dokumentation: Aufbau und Einrichtung sind schriftlich festgehalten.
- Übergabe: Einweisung, mit der auch ein anderes Team weiterarbeiten kann.

Häufige Fragen
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie an oder schreiben Sie uns, wir antworten persönlich.
Was passiert, wenn sich Anforderungen ändern?
Das ist der Normalfall und kein Problem. Sobald ein neuer Wunsch auftaucht, schauen wir gemeinsam, was er bedeutet: wie viel Aufwand, welche Auswirkung auf den Zeitplan und ob etwas anderes dafür zurückgestellt werden kann. Sie entscheiden dann, ob er in den laufenden Abschnitt gehört, in einen späteren oder gar nicht. Weil wir in kurzen Schritten arbeiten, bleibt jede Änderung überschaubar. Bei Festpreis-Modulen wird ein größerer Wunsch als eigener Baustein besprochen, bei Abrechnung nach Aufwand fließt er in die nächste Planung ein. Nichts davon geschieht ohne Ihr Einverständnis.
Wie oft sehen wir Zwischenstände?
Nach jedem Sprint, also nach jedem kurzen Arbeitsabschnitt, bekommen Sie einen Stand, den Sie selbst ausprobieren können. Wir führen ihn auf Wunsch vor und besprechen, was gut läuft und was angepasst werden soll. Den Takt stimmen wir zu Beginn mit Ihnen ab, damit er zu Ihrem Alltag passt. Dazwischen erreichen Sie uns für Rückfragen direkt. Auch der Code liegt im gemeinsamen Repository, sodass nichts im Verborgenen entsteht. Der erste Zwischenstand ist der Prototyp aus Phase 2, noch bevor die eigentliche Umsetzung beginnt.
