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Vom Prozess-Check zum BetriebOberhausen · Ruhrgebiet

Kanzleien und Arztpraxen

Software und KI für Kanzleien und Arztpraxen

Anrufe, Termine, Dokumente und Anfragen laufen geordnet, damit Ihr Team Zeit für Mandanten und Patienten behält.

Prozess-Check vereinbaren
Dokumentenscanner, der einen Stapel Rechnungen einzieht

Auf einen Blick

Datenschutz
AV-Vertrag, Betrieb in der EU
Daten
so wenige wie möglich
Quellcode
wird übergeben
Nachweis
eigenes CRM im Alltag

Wo Zeit in Kanzlei und Praxis verloren geht

Wer Software und KI für Kanzleien und Arztpraxen sucht, steht selten vor einem Mangel an Programmen. Es fehlt die Zeit, weil das Telefon klingelt, während jemand am Empfang steht, und weil dieselben Fragen täglich neu gestellt werden: Wann ist der nächste freie Termin? Welche Unterlagen soll ich mitbringen? Wurde mein Schreiben schon bearbeitet?

Jede dieser Fragen unterbricht eine Arbeit, die Konzentration verlangt. In der Kanzlei ist es die Fristenarbeit oder der Schriftsatz, in der Praxis die Sprechstunde. Rückrufbitten wandern auf Zettel, Unterlagen kommen per Mail, per Post und über Portale an, und am Ende fragt jemand, wo die Unterlage eigentlich liegt.

Software hilft nur, wenn sie zu Ihrem Ablauf passt. Eine gute Lösung nimmt Routine ab und lässt Entscheidungen und fachliche Inhalte bei Ihnen.

  • Telefon unterbricht: Anrufe reißen Mitarbeitende aus der Arbeit, Rückrufbitten gehen verloren.
  • Termine kosten Aufwand: Absprachen per Telefon und Mail binden Zeit, Absagen führen zu Lücken.
  • Dokumente verstreut: Unterlagen liegen in Postfächern, Ordnern und Portalen.
  • Immer dieselben Rückfragen: Standardauskünfte binden Zeit, die für Einzelfälle fehlt.

Einsatzfelder für Software und KI

Wir beginnen mit einem einzelnen Ablauf, nicht mit einer Gesamtlösung. Je nach Haus bieten sich diese Bausteine an:

Jeder Baustein ist so gebaut, dass Ihr Team das Ergebnis sieht, prüft und freigibt. Fachliche Entscheidungen, Einschätzungen und Beratung bleiben bei Ihnen.

Vom Anruf zum Termin

Ein möglicher Einstieg ist die Anrufannahme. Der Ablauf kann so aussehen, wobei jeder Schritt auf Ihre Vorgaben abgestimmt wird:

  1. 01

    Anruf wird angenommen

    Der Assistent meldet sich mit dem Namen Ihres Hauses und weist darauf hin, dass es sich um einen digitalen Assistenten handelt.

  2. 02

    Anliegen erfassen

    Name, Rückrufnummer und Grund des Anrufs werden erfragt. Es werden nur Angaben erhoben, die für den nächsten Schritt nötig sind.

  3. 03

    Standardfrage oder Weiterleitung

    Öffnungszeiten, Anfahrt oder mitzubringende Unterlagen beantwortet der Assistent. Dringendes und Fachliches geht an eine Person.

  4. 04

    Termin vorschlagen

    Freie Zeiten aus Ihrem Kalender werden angeboten, die Bestätigung geht per Nachricht mit Kalendereinladung hinaus.

  5. 05

    Vorgang im Eingang

    Ihr Team sieht jeden Anruf als Vorgang mit Anliegen und Status und kann ihn übernehmen oder zurückrufen.

Wie wir solche Abläufe technisch verbinden, beschreibt die Seite Prozessautomatisierung.

Dokumente, Mandanten- und Patientenanfragen

Anfragen kommen über das Kontaktformular, per Mail und per Telefon. Ein Eingang, der alle Wege sammelt, gibt jeder Anfrage eine Nummer, einen Status und eine Zuständigkeit. Wer vertritt, sieht sofort, was offen ist.

Bei Dokumenten hilft KI beim Lesen und Einordnen: Ein Schreiben wird erkannt, dem Vorgang zugeordnet und mit den wichtigsten Angaben versehen. Das Ergebnis ist ein Vorschlag. Ihr Team prüft ihn, bevor etwas abgelegt, versandt oder weiterverarbeitet wird. Die Technik dahinter beschreibt die Seite zur Dokumentenverarbeitung.

Formulare auf der Website lassen sich so gestalten, dass sie nur das Nötigste abfragen. Muss ein Anliegen mit sensiblen Angaben bearbeitet werden, geschieht das in Ihrem geschützten Bereich und nicht über ein offenes Postfach. Wo eine Auskunft aus Ihren eigenen Unterlagen kommen soll, etwa aus Merkblättern, baut die KI-Wissensdatenbank den Zugriff auf Ihre Inhalte auf und nur auf diese.

Headset neben einem Laptop mit Audiowelle

Datenschutz: so arbeiten wir mit sensiblen Daten

In Kanzlei und Praxis geht es um Informationen, die besonderen Schutz verdienen. Deshalb legen wir vor dem ersten Baustein fest, wie wir damit umgehen. Wir schließen vorab einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AV-Vertrag) und beschreiben darin, welche Daten wir wofür verarbeiten. Hosting und Betrieb legen wir mit Ihnen fest, bevorzugt in der EU, auf Wunsch auch auf einem eigenen Server. Wie viele Daten überhaupt erhoben werden, halten wir bewusst klein: Was ein Ablauf nicht braucht, wird nicht abgefragt und nicht gespeichert.

Zugänge sind rollenbasiert, jede Person sieht nur, was sie für ihre Aufgabe benötigt. Die Anmeldung kann mit Zwei-Faktor-Verfahren abgesichert werden, und regelmäßige Sicherungen gehören zum Betrieb. Wo KI eingesetzt wird, legen wir mit Ihnen fest, welche Daten das Modell überhaupt sehen darf und welche nicht.

Was Berufsgeheimnisse bedeuten, müssen Sie im Einzelfall beurteilen. Als Hinweis: Das Gesetz erfasst unter anderem Rechtsanwälte, Ärzte und Steuerberater und regelt, dass Geheimnisse an mitwirkende Personen nur weitergegeben werden dürfen, soweit das für deren Tätigkeit erforderlich ist, und dass diese zur Verschwiegenheit zu verpflichten sind. Ob und wie das auf Ihre Zusammenarbeit mit uns zutrifft, klären Sie mit Ihrer Berufsvertretung oder Ihrer Rechtsberatung. Wir liefern die technische Beschreibung der Lösung und tragen die Anforderungen mit, die Sie uns nennen.

Quelle: § 43a Abs. 2 BRAO und § 203 Abs. 1, 3 und 4 StGB auf gesetze-im-internet.de (abgerufen am 24.10.2026). Allgemeiner Hinweis, keine Rechtsberatung; im Einzelfall ist die Rechtslage zu prüfen.

Kosten

Der Preis hängt vom ersten Ablauf ab. Diese Faktoren bestimmen ihn:

Projektcheck anfragen
01

Zuschnitt des ersten Schritts

Eine Telefonannahme mit Terminübergabe ist überschaubar, ein Eingang mit Dokumentenerkennung und Kalenderanbindung deutlich umfangreicher.

02

Vorhandene Software

Praxis- oder Kanzleisoftware bestimmt, welche Schnittstellen es gibt und wie viel Abgleich von Hand bleibt.

03

Telefonanlage und Kalender

Welche Anlage und welcher Kalender im Einsatz sind, prägt den Aufwand für die Anbindung.

04

Datenschutzvorgaben

Zusätzliche Anforderungen Ihres Hauses an Speicherort, Rollen und Protokollierung erhöhen den Aufwand für Konzept und Umsetzung.

05

Zugänge und Rollen

Bei Individualsoftware fällt keine Lizenz pro Nutzer an. Mehr Zugänge erfordern ein umfangreicheres Rechtekonzept.

06

Laufender Betrieb

Nach dem Start entstehen laufend Kosten für Hosting, Sicherungen und Pflege.

Eine Preisspanne nennen wir hier nicht. Die schriftliche Einschätzung für Ihr Haus folgt nach dem Prozess-Check. Mögliche Zuschüsse für Digitalisierung stellt die Seite Förderung im Überblick dar.

So gehen wir in Kanzlei und Praxis vor

Wir beginnen mit einem Gespräch über Ihren Alltag am Empfang und im Sekretariat. Einen echten Anruf und eine echte Anfrage verfolgen wir vom Eingang bis zum Abschluss und halten fest, wo sie liegen bleibt. Daraus wählen wir den einen Ablauf, der am meisten Zeit kostet, und besprechen vorab, welche Daten er berührt.

Es folgt ein erster Prototyp, den Ihr Team im Alltag ausprobiert. Erst wenn er trägt, kommt der nächste Baustein. Am Ende liegen Quellcode, Dokumentation und Übergabe bei Ihnen, sodass auch ein anderes Team daran weiterarbeiten könnte. Betrieb und Weiterentwicklung übernehmen wir auf Wunsch, siehe Wartung und Betrieb.

Dass wir solche Systeme selbst betreiben, zeigt unsere Eigenentwicklung „Werbeexperte Zentrale“, ein eigenes CRM für Anfragen und Termine mit Kalendereinladung, Zwei-Faktor-Anmeldung und Web-Push. Sie ist keine Vorlage für Ihr Haus, aber ein Nachweis aus dem eigenen Alltag.

Laptop mit einer Kundenverwaltung auf einer Werkbank

Häufige Fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie an oder schreiben Sie uns, wir antworten persönlich.

Dürfen wir KI in Kanzlei oder Praxis überhaupt einsetzen?

Das hängt vom Einzelfall ab: davon, welche Daten verarbeitet werden, welches Berufsrecht für Sie gilt und wie der Baustein aufgebaut ist. Wir können Ihnen genau beschreiben, welche Daten ein Ablauf sieht, wo sie liegen und wer Zugriff hat. Ob das mit Ihren berufsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Pflichten vereinbar ist, klären Sie mit Ihrer Berufsvertretung, Ihrer Datenschutzbeauftragten oder Ihrem Datenschutzbeauftragten. Wir bauen keine Lösung, die Ihnen dabei im Weg steht, und fangen mit einem Ablauf an, der wenig sensible Daten braucht.

Wo liegen unsere Daten, und gibt es einen AV-Vertrag?

Vor dem ersten Baustein schließen wir einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung und legen darin fest, welche Daten wir wofür verarbeiten. Hosting und Betrieb finden in der EU statt, auf Wunsch auch auf einem eigenen Server. Den konkreten Standort nennen wir Ihnen vorab schriftlich. Zugänge sind rollenbasiert, die Anmeldung lässt sich mit Zwei-Faktor-Verfahren absichern, regelmäßige Sicherungen gehören zum Betrieb. Wo KI zum Einsatz kommt, beschreiben wir, welche Daten das Modell erhält.

Ersetzt der Telefonassistent unser Empfangsteam?

Nein. Der Assistent nimmt Anrufe an, wenn niemand erreichbar ist oder die Leitung belegt ist, erfasst das Anliegen und beantwortet Standardfragen. Er gibt sich als digitaler Assistent zu erkennen. Dringendes, Fachliches und alles, was eine Einschätzung erfordert, geht an eine Person. Er gibt keine Auskünfte zu Behandlungen oder Rechtsfragen. Ihr Team sieht jeden Anruf als Vorgang und entscheidet, wie es weitergeht. Mehr dazu auf der Seite zum KI-Telefonassistenten.

Läuft das mit unserer Praxis- oder Kanzleisoftware?

Das lässt sich erst nach einem Blick auf Ihr Programm sagen. Entscheidend ist, was es nach außen anbietet: eine offene Schnittstelle, Dateiexporte oder nichts davon. Im ersten Fall können Daten direkt fließen, im zweiten genügt häufig ein regelmäßiger Abgleich, im dritten arbeitet der neue Baustein eigenständig. Ihre Fachsoftware bleibt in jedem Fall das führende System. Wir prüfen das zu Beginn und sagen keine Anbindung zu, die Ihr Programm nicht hergibt.

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