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Vom Prozess-Check zum BetriebOberhausen · Ruhrgebiet

Industrie und B2B-Mittelstand

Software und KI für Industrie und B2B-Mittelstand

Schnellere Angebote, verbundene Systeme und weniger Rückfragen im Innendienst, ohne dass Sie Ihr ERP austauschen müssen.

Prozess-Check vereinbaren
Netzwerk-Switch mit vielen verbundenen Patchkabeln

Auf einen Blick

ERP
ergänzen, nicht ersetzen
Start
mit einem einzelnen Ablauf
Quellcode
wird übergeben
Nachweis
eigenes CRM im Alltag

Engpässe im Innendienst

Wer Software und KI für Industrie und B2B-Mittelstand sucht, hat in der Regel keinen Mangel an Programmen. Es fehlt die Verbindung zwischen ihnen. Die Preise stehen im ERP, die technischen Daten in Zeichnungen und Datenblättern, die Kundenhistorie im Postfach und die Sonderabsprachen in den Köpfen einzelner Kolleginnen und Kollegen. Wenn ein Kunde nach einem Angebot fragt, setzt der Innendienst diese Teile jedes Mal von Hand zusammen.

Das kostet vor allem Zeit und erzeugt Rückfragen. Ein Kunde möchte wissen, ob ein Teil lieferbar ist, welche Variante zu seiner Anlage passt oder wo seine letzte Bestellung steht. Jede dieser Fragen ist für sich schnell beantwortet, nur nicht, wenn sie immer wieder kommt und die Antwort in drei Systemen gesucht werden muss.

Ziel ist deshalb kein neues Großsystem. Wir suchen den einen Ablauf, bei dem Ihr Team am meisten Zeit verliert, und bauen dafür eine passende Lösung, die an Ihr bestehendes ERP andockt.

  • Angebote dauern: Preise, Varianten und Lieferzeiten müssen aus mehreren Quellen zusammengetragen werden.
  • Produktdaten verteilt: Datenblätter, Zeichnungen und Stücklisten liegen in unterschiedlichen Ordnern und Systemen.
  • ERP schwer anbindbar: Neue Werkzeuge bleiben Insellösungen, weil die Verbindung zum ERP nie klar geplant wurde.
  • Immer dieselben Rückfragen: Standardauskünfte binden den Innendienst, der Zeit für Sonderfälle bräuchte.

Angebote und Konfiguration

Ein Angebot entsteht aus Produktwissen, Preisregeln und Kundenangaben. Wenn diese Regeln klar sind, lässt sich vieles davon in ein Werkzeug legen, das Ihr Vertrieb und auf Wunsch auch Ihre Kunden nutzen. Je nach Sortiment bietet sich ein Teil dieser Bausteine an:

Konfigurator

Kunden oder Innendienst wählen Merkmale und Optionen, das System prüft, was zusammenpasst, und ordnet die passende Variante zu.

Angebot aus Vorlage

Aus den Angaben entsteht ein Angebotsentwurf mit Positionen und Konditionen, den Ihr Vertrieb prüft und freigibt.

Preis- und Rabattregeln

Staffelpreise, Kundenkonditionen und Aufschläge liegen als Regeln vor und nicht als Wissen einzelner Personen.

Anfrage mit Zeichnung

Anfragen mit Dateien und technischen Angaben landen strukturiert beim richtigen Ansprechpartner statt im allgemeinen Postfach.

Ein solcher Konfigurator ist eine Individualentwicklung als Webanwendung mit Rollen und Rechten. Welche Regeln er abbildet und was weiterhin von Hand läuft, legen wir im Prozess-Check fest. Ein Fachmann prüft jedes Angebot, bevor es hinausgeht.

Kundenportal und Nachbestellung

Gerade bei wiederkehrenden Kunden lohnt ein Portal, in dem sich Bestellungen ohne Telefon und Mail abwickeln lassen. Ein möglicher Ablauf, abgestimmt auf Ihr Geschäft:

  1. 01

    Anmelden

    Jeder Kunde hat einen eigenen Zugang mit Rollen. Wer bestellen darf und wer nur einsehen, legen Sie fest.

  2. 02

    Artikel finden

    Der Kunde sucht nach Artikelnummer, Merkmalen oder früheren Bestellungen und sieht nur das Sortiment, das für ihn freigegeben ist.

  3. 03

    Nachbestellen

    Aus der letzten Bestellung wird mit wenigen Klicks eine neue. Konditionen und Preise des Kunden gelten automatisch.

  4. 04

    Übergabe ans ERP

    Die Bestellung wird als Vorgang an Ihr ERP übergeben, dort geprüft und weiterverarbeitet. Das ERP bleibt das führende System.

  5. 05

    Status verfolgen

    Der Kunde sieht den Stand seiner Bestellung und seine Unterlagen und muss dafür nicht im Innendienst anrufen.

Technische Hintergründe zu solchen Verbindungen finden Sie unter Schnittstellen-Entwicklung. Wie sich einzelne Schritte automatisieren lassen, beschreibt die Seite Prozessautomatisierung.

ERP-Integration

In vielen Industrie- und Handelsbetrieben arbeiten ERP-Systeme wie SAP, ProAlpha oder abas. Sie halten Artikel, Preise, Aufträge und Bestände und bleiben damit das führende System. Neue Bausteine setzen am Rand an: Das Portal nimmt die Bestellung entgegen, das Angebotswerkzeug liest Preise aus dem ERP, die Anfrage wird einem Kundenkonto zugeordnet. Ein Systemwechsel ist dafür nicht nötig.

Ob Daten direkt fließen oder nur über Export-Dateien wandern, entscheidet das ERP. Mit offener Schnittstelle ist der Austausch in beide Richtungen möglich, mit Export-Dateien reicht oft ein geplanter Abgleich. Bietet das System beides nicht, steht der neue Baustein für sich, und Ergebnisse werden manuell übernommen. Das klären wir zu Beginn gemeinsam mit Ihrem ERP-Betreuer. Zugesagt wird nur, was technisch geprüft ist.

Technisch setzen wir auf REST-Schnittstellen und Workflows mit n8n. Wo die Daten liegen, etwa im EU-Rechenzentrum oder auf Ihrem eigenen Server, legen Sie fest.

Netzwerk-Switch mit vielen verbundenen Patchkabeln

KI für technische Dokumentation

Technisches Wissen steckt oft in Handbüchern, Datenblättern, Prüfberichten und alten Mails. KI kann helfen, es auffindbar zu machen, solange sie nur auf die Inhalte zugreift, die Sie bereitstellen. Hier setzen wir mit gezielten Bausteinen an:

Wissenssuche

Mitarbeiter fragen in normaler Sprache und erhalten Antworten mit Verweis auf die Quelle im Dokument. Näheres unter KI-Wissensdatenbank.

Antwortentwürfe

Technische Kundenanfragen werden mit Treffern aus Ihrer Dokumentation beantwortet. Ihr Team liest den Entwurf und gibt ihn frei.

Dokumente erkennen

Eingehende Lieferscheine, Zeugnisse und Rechnungen werden gelesen und dem Vorgang zugeordnet, siehe Dokumentenverarbeitung.

Zusammenfassungen

Lange Unterlagen können als Entwurf zusammengefasst werden. Die Fachkraft prüft den Text, bevor er weitergegeben wird.

Bei Sicherheitshinweisen, Freigaben und allem, was eine Entscheidung erfordert, übernimmt immer ein Mensch. Wie KI-Lösungen aufgebaut werden, zeigt die Seite zur KI-Entwicklung.

Kosten

Der Preis hängt vom Zuschnitt des ersten Schritts ab. Im Industrieumfeld bestimmen vor allem diese Punkte den Rahmen:

Projektcheck anfragen
01

ERP-Schnittstelle

Welches ERP im Einsatz ist und was es nach außen anbietet, prägt den Aufwand jeder Anbindung am stärksten.

02

Datenqualität

Artikelstämme, Preise und Kundenlisten müssen vor der Nutzung geordnet sein. Je sauberer der Bestand, desto geringer der Aufwand.

03

Zuschnitt des ersten Schritts

Ein Anfrageformular mit Übergabe ist überschaubar, ein Konfigurator mit Regelwerk oder ein Kundenportal deutlich umfangreicher.

04

Regelwerk

Je mehr Varianten, Sonderpreise und Ausnahmen abzubilden sind, desto mehr muss vorab geklärt und getestet werden.

05

Kundenzugänge

Bei Individualsoftware zahlen Sie keine Lizenz pro Nutzer. Mit jedem weiteren Kundenkreis wächst aber das Rechtekonzept, etwa für Händler oder Konzernstrukturen.

06

Betrieb nach dem Start

Danach laufen Hosting, Sicherungen und Pflege weiter, und aus dem Alltag kommen neue Wünsche.

Eine Orientierung bietet ein Softwarehaus aus Marbach am Neckar: Dort beginnen kleine interne Werkzeuge bei etwa 5.000 Euro und reichen bis 20.000 Euro, einfache Webanwendungen liegen bei 20.000 bis 60.000 Euro. Eine einzelne Anfrage-Strecke liegt eher am unteren Ende, ein Portal mit Konfigurator und ERP-Anbindung darüber.

Das ist keine Preisliste von uns und kein Angebot. Den Rahmen für Ihren Betrieb nennen wir Ihnen nach dem Prozess-Check schriftlich. Welche Zuschüsse infrage kommen, zeigt die Seite Förderung.

Quelle: veröffentlichte Preisangaben von kopf & byte GmbH, Marbach a.N. (abgerufen am 16.10.2026). Anbieterangaben, keine Marktstudie.

Mittelstand im Ruhrgebiet

Für Softwareprojekte sind Betriebe mit 10 bis 249 Beschäftigten besonders interessant. Dort gibt es genug Abläufe, die Zeit kosten und Fehler erzeugen, aber oft keine eigene IT-Abteilung, die sie bearbeitet. Das Unternehmensregister zeigt, wie viele Betriebe das in unserer Region sind: In den 32 Kreisen und kreisfreien Städten, die der Umkreis von 60 km um Oberhausen berührt, zählt Destatis 62.226 Niederlassungen mit 10 bis 49 und 13.548 mit 50 bis 249 abhängig Beschäftigten. Weil einige Kreise nur zum Teil im Umkreis liegen, ist das eine Obergrenze.

Die Zahlen umfassen alle Branchen und sagen nichts über die Zahl der Industrie- und Handelsbetriebe aus. Sie zeigen aber, dass der Mittelstand die Wirtschaft der Region prägt. Mehr zu unserem Einzugsgebiet lesen Sie auf der Seite Ruhrgebiet.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Unternehmensregister, Tabelle 52111-01-02-4 (Niederlassungen nach Beschäftigtengrößenklassen), Berichtsjahr 2024.

So gehen wir in Industrie und Handel vor

Wir beginnen im Innendienst und nicht am Reißbrett. Ein Prozess-Check begleitet eine reale Kundenanfrage durch Ihr Haus, vom Posteingang bis zum bestätigten Auftrag, und hält fest, an welchen Stellen Daten neu eingetippt oder gesucht werden. Daraus ergibt sich der Ablauf, den wir zuerst angehen. Ein erster Prototyp entsteht in wenigen Wochen und wird von denen getestet, die damit arbeiten.

Für Ihre IT ist wichtig, was nach dem Projekt übrig bleibt: der Quellcode, eine Dokumentation und eine Übergabe, die auch ein anderes Team tragen könnte. Die Technik ist offen und verbreitet. Wer den Betrieb nicht selbst übernehmen möchte, findet die Möglichkeiten unter Wartung und Betrieb.

Als Beleg, dass wir Systeme dieser Art nicht nur planen, dient die „Werbeexperte Zentrale“, unsere Eigenentwicklung: ein CRM mit Anfragen, Terminen samt Kalendereinladung, Team-Zugängen mit Zwei-Faktor-Anmeldung und Web-Push-Benachrichtigungen, das wir täglich selbst nutzen. Ein Industrieprojekt sieht anders aus, die Arbeitsweise bleibt dieselbe.

Laptop mit einer Kundenverwaltung auf einer Werkbank

Häufige Fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie an oder schreiben Sie uns, wir antworten persönlich.

Können Sie an SAP, ProAlpha oder abas anbinden?

Das lässt sich erst nach einem Blick auf Ihre Installation sagen. Entscheidend ist, was Ihr System nach außen anbietet: eine offene Schnittstelle, Dateiexporte oder nichts davon. Im ersten Fall können Daten direkt fließen, im zweiten genügt häufig ein regelmäßiger Abgleich, im dritten arbeitet der neue Baustein eigenständig. Ihr ERP bleibt in jedem Fall das führende System. Wir prüfen die Möglichkeiten zu Beginn, auch gemeinsam mit Ihrem ERP-Betreuer, nennen Ihnen offen die Grenzen und sagen keine Anbindung zu, die Ihr System nicht hergibt.

Wie fangen wir klein an?

Mit einem einzelnen Ablauf, der heute besonders viel Zeit kostet, etwa dem Angebot für eine häufige Produktgruppe oder der Nachbestellung für Stammkunden. Im Prozess-Check verfolgen wir einen echten Fall von Anfang bis Ende und halten fest, wo er wartet. Dafür entsteht in wenigen Wochen ein erster Prototyp, den Ihr Team testet. Danach entscheiden Sie, ob und wie es weitergeht. Weitere Bausteine wie Portal, Wissenssuche oder tiefere ERP-Anbindung folgen schrittweise, und Sie behalten jederzeit Zugriff auf den Quellcode.

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