Warum es keinen Pauschalpreis gibt
„Was kostet eine Website?“ ist ungefähr so präzise wie die Frage „Was kostet ein Auto?“. Die ehrliche Antwort liegt irgendwo zwischen wenigen hundert Euro und einer sechsstelligen Summe – und genau diese Spanne ist kein Marketing-Trick, sondern die Realität. Wer dir ohne ein einziges Detail über dein Projekt eine Zahl nennt, rät.
Eine Website ist kein fertiges Produkt aus dem Regal, sondern ein Werkzeug für ein konkretes Ziel. Eine digitale Visitenkarte für einen Handwerksbetrieb hat einen völlig anderen Aufwand als ein Onlineshop mit 2.000 Artikeln oder eine Buchungsplattform mit Login-Bereich. Der Preis folgt dem Aufwand – und der Aufwand folgt deinen Anforderungen.
Dieser Ratgeber zerlegt den Preis deshalb in seine Einzelteile: acht Kostenfaktoren, die marktüblichen Spannen und vier durchgerechnete Beispielprojekte, bei denen du jeden Rechenschritt nachvollziehen kannst. Danach kannst du jedes Angebot einordnen und erkennst, ob ein Preis zum Umfang passt. Willst du sofort deinen eigenen Richtwert, nutze unseren Website-Kostenrechner – er arbeitet mit denselben Bausteinen wie die Beispiele unten.
01. Acht Kostenfaktoren im Detail
Jeder Faktor verschiebt den Preis unterschiedlich stark. Wo wir auf werbeexperte.com eigene Preisrahmen veröffentlicht haben, nennen wir sie dazu – als Orientierung, nicht als Festpreis. Alle Beträge sind netto.
1. Umfang und Seitenzahl
Der direkteste Preistreiber: Jede Seite braucht Struktur, Gestaltung, Umsetzung und Inhalt. Eine schlanke Firmenwebsite mit zwei bis sechs Seiten beginnt bei uns ab 2.500 €. Ab etwa sieben Seiten, mehreren Seitentypen oder zusätzlichen Funktionen beginnen größere Projekte bei 5.000 €. Zähle beim Planen nicht nur Seiten, sondern Seitentypen: Zehn Leistungsseiten nach demselben Muster kosten deutlich weniger als zehn völlig unterschiedlich aufgebaute Seiten, weil das Muster nur einmal entworfen und programmiert wird.
2. Design: angepasste Vorlage oder individuell
Eine angepasste Vorlage spart vor allem Gestaltungszeit – Farben, Schriften und Bilder werden getauscht, das Grundgerüst bleibt. Ein individuelles Design beginnt mit Struktur-Skizzen, geht über Entwürfe für Smartphone und Desktop und endet in einem eigenen Designsystem. Beauftragst du das Design getrennt von der Umsetzung, beginnt es bei uns für eine überschaubare Unternehmensseite ab etwa 2.000 €; ein umfassendes Konzept mit mehreren Vorlagen und Designsystem liegt meist zwischen 4.000 € und 10.000 €. Die Programmierung kommt dann hinzu.
3. Technik: Baukasten, WordPress oder individuell
Ein Baukasten wie Wix oder Jimdo kostet eine Monatsgebühr und kaum Projektbudget, dafür baust du selbst und bleibst an den Anbieter gebunden. WordPress ist der flexible Standard mit einem riesigen Angebot an Erweiterungen, braucht aber laufend Updates. Eine individuell programmierte Seite, etwa mit Next.js, kostet in der Entwicklung mehr, lädt dafür schneller und hat weniger Angriffsfläche. Welche Technik wann sinnvoll ist, vertiefen wir im Beitrag Next.js vs. WordPress.
4. Redaktionssystem und Pflegbarkeit
Sollst du Inhalte selbst ändern können, braucht es ein Redaktionssystem (CMS). Bei unseren Firmenwebsites ist es im Einstiegspreis enthalten. Teuer wird es erst, wenn viele unterschiedliche Inhaltsarten strukturiert gepflegt werden sollen – Stellenanzeigen, Referenzen, Standorte, Veranstaltungen –, weil jede Art eigene Felder, Vorlagen und Listenansichten bekommt.
5. Funktionen
Shop, Mehrsprachigkeit, Online-Terminbuchung, Login-Bereich oder Schnittstellen zu CRM und Warenwirtschaft sind jeweils ein kleines Projekt für sich. Projekte mit solchen Funktionen liegen bei uns meist zwischen 5.000 € und 25.000 €. Den größten Sprung macht ein Onlineshop, weil Produktdaten, Zahlungsanbieter, Versand und zusätzliche Rechtstexte dazukommen. Bei der Terminbuchung entscheidet die Tiefe: Ein fertiges Buchungswerkzeug ist schnell eingebunden, eine eigene Buchungslogik mit Kalenderabgleich nicht.
6. Inhalte: Texte, Fotos, Videos
Der am häufigsten unterschätzte Posten. Ein guter Text je Seite braucht Recherche zu Zielgruppe und Suchbegriffen; wir rechnen je nach Umfang 250 € bis 700 € pro Text. Bei zehn Seiten sind das 2.500 € bis 7.000 € – manchmal mehr als die Technik. Bei Fotos ist Stockmaterial günstig, aber austauschbar; ein eigenes Shooting kostet je nach Ort und Umfang und zahlt sich aus, weil echte Bilder Vertrauen schaffen. Wer Inhalte selbst liefert, spart an dieser Stelle am meisten.
7. Suchmaschinenoptimierung
Technische Grundlagen – saubere Überschriften, Seitentitel, strukturierte Daten, Sitemap, schnelle Ladezeit – gehören in jedes Projekt und sollten kein Aufpreis sein. Kosten verursacht die Recherche davor: Wonach suchen deine Kunden, und welche Seite deckt welchen Begriff ab? Eine solche Themen- und Keyword-Recherche beginnt bei uns ab etwa 1.500 €. Laufende Suchmaschinenoptimierung ist ein eigener, monatlicher Posten.
8. Recht und Barrierefreiheit
Einwilligungsbanner, Impressum und Datenschutzerklärung braucht jede geschäftliche Seite, Shops zusätzlich AGB und Widerrufsbelehrung. Seit dem 28. Juni 2025 gilt außerdem das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für bestimmte digitale Angebote an Verbraucher, etwa Onlineshops; Kleinstunternehmen sind bei Dienstleistungen ausgenommen. Barrierefreiheit von Anfang an einzuplanen kostet deutlich weniger, als sie später nachzurüsten.
Faustregel: Je individueller, je umfangreicher und je funktionsreicher, desto höher der Preis – aber auch desto langlebiger und wirkungsvoller das Ergebnis. Die technische Umsetzung beschreiben wir auf unserer Seite zur Webentwicklung.
Eine billige Website, die niemand findet und die keine Anfragen bringt, ist kein Schnäppchen – sie ist verbranntes Geld. Eine Website ist eine Investition in einen Vertriebskanal, kein einmaliger Kostenposten.
02. Marktübliche Preisspannen
Die Faktoren oben zeigen unsere eigenen Rahmen. Wie sieht es am Markt insgesamt aus – vom Freelancer mit Vorlage bis zur Agentur mit Individualentwicklung? Die folgenden Werte sind Beispielwerte zur groben Orientierung für den deutschen Markt 2026, keine Preisliste. Dein Angebot kann je nach Anbieter, Region und Anforderungen davon abweichen. Wichtig ist die Größenordnung:
Typische Preisspannen nach Website-Typ
Beispielwerte DE 2026 – einmalige Erstellung, ohne laufende Kosten.
Die Visitenkarten-Site ist der Einstieg: ein paar Seiten, Kontakt, Leistungen, ein sauberes Template. Für viele Solo-Selbständige und kleine Betriebe völlig ausreichend. Die KMU-Website ist der Klassiker für Unternehmen, die online aktiv Kunden gewinnen wollen – mit individuellem Design, gepflegtem Content-Management und SEO-Fundament. Wie eine solche Seite für einen lokalen Markt aussieht, zeigen wir am Beispiel Webdesign Oberhausen.
Ein Onlineshop ist deutlich aufwendiger: Produktdaten, Zahlungsanbieter, Versand, Rechtstexte, oft Schnittstellen zur Warenwirtschaft. Die individuelle Web-App schließlich – ein Buchungssystem, ein Kundenportal, eine Plattform mit Nutzerkonten – ist Softwareentwicklung und sprengt jede Pauschale. Hier zahlst du für Logik, Sicherheit und Skalierbarkeit, nicht für Seiten.
03. Vier Beispielrechnungen mit Herleitung
Zahlen werden erst greifbar, wenn man sie durchrechnet. Die vier Projekte unten sind Beispiele zur Veranschaulichung, keine Kundenprojekte. Gerechnet wird mit den Preisrahmen, die wir auf unseren Leistungsseiten veröffentlichen, alle Beträge netto. So siehst du, welcher Faktor wie viel ausmacht – und warum die Spanne bei manchen Projekten breit bleibt, bis die Details geklärt sind.
Beispiel 1: Elektrobetrieb mit fünf Seiten
Startseite, drei Leistungsseiten, Kontakt · angepasste Vorlage · Redaktionssystem · Texte schreiben wir
| Rechenschritt | Zwischenstand |
|---|---|
| Umsetzung, Stufe 2–6 Seiten | 2.500 € – 5.000 € |
| Vorlage statt individuellem Design: Obergrenze sinkt auf die Mitte der Spanne | 2.500 € – 3.750 € |
| Texte: 5 Seiten × 250 € bis 700 € | 1.250 € – 3.500 € |
Ergebnis: 3.750 € – 7.250 € einmalig
Laufend: Basis-Wartung ab 49 € im Monat (ab 588 € im Jahr), dazu Domain und Hosting.
Schreibt der Betrieb die Texte selbst, bleibt es bei 2.500 € bis 3.750 €. Die Texte sind hier fast so teuer wie die Umsetzung.
Beispiel 2: Steuerkanzlei mit zwölf Seiten
je eine Seite pro Beratungsfeld, Team, Karriere · individuelles Design · SEO-Grundpaket · Texte liefert die Kanzlei
| Rechenschritt | Zwischenstand |
|---|---|
| Umsetzung, Stufe 7–15 Seiten, individuelles Design | 5.000 € – 10.000 € |
| SEO-Grundpaket: Keyword-Recherche und Suchbegriff je Seite | ab 1.500 € |
Ergebnis: ab 6.500 € bis rund 11.500 € einmalig
Laufend: Umfassende Wartung mit Änderungskontingent 99 € bis 299 € im Monat (1.188 € bis 3.588 € im Jahr).
Die Recherche vorab lohnt sich hier besonders, weil Kanzleien über viele einzelne Beratungsthemen gefunden werden wollen.
Beispiel 3: Physiotherapie-Praxis, zweisprachig mit Terminbuchung
acht Seiten auf Deutsch und Englisch · individuelles Design · Online-Terminbuchung · Texte und Übersetzung liefert die Praxis
| Rechenschritt | Zwischenstand |
|---|---|
| Umsetzung, Stufe 7–15 Seiten | 5.000 € – 10.000 € |
| Mehrsprachigkeit: Obergrenze + 5.000 € | 5.000 € – 15.000 € |
| Online-Terminbuchung: Obergrenze + 2.500 € | 5.000 € – 17.500 € |
| Untergrenze: Funktionen heben sie auf mindestens 5.000 € – hier schon erreicht | 5.000 € |
Ergebnis: 5.000 € – 17.500 € einmalig
Laufend: Wartung nach Wahl; das Buchungswerkzeug kann eigene Lizenzkosten haben.
Die breite Spanne ist ehrlich: Ob ein fertiges Buchungswerkzeug eingebunden oder eine eigene Buchungslogik gebaut wird, entscheidet über Tausende Euro. Genau das klärt das Erstgespräch.
Beispiel 4: Landingpage für eine Google-Ads-Kampagne
eine Seite, ein Ziel · individuelles Design · Text schreiben wir
| Rechenschritt | Zwischenstand |
|---|---|
| Umsetzung, eine Seite | 1.500 € – 4.000 € |
| Text: 1 Seite × 250 € bis 700 € | 250 € – 700 € |
Ergebnis: 1.750 € – 4.700 € einmalig
Laufend: Das Werbebudget fließt separat an Google und ist hier nicht enthalten.
Eine Landingpage ist oft der günstigste Einstieg, wenn du erst testen willst, ob ein Angebot online Anfragen bringt.
Zwei Dinge fallen beim Vergleich auf. Erstens: Inhalte und Funktionen bewegen den Preis stärker als die reine Seitenzahl. Zweitens: Die Obergrenze einer Spanne ist kein Aufschlag, sondern ein Hinweis auf offene Fragen – je genauer die geklärt sind, desto enger wird das Angebot.
Deine eigene Rechnung in einer Minute
Im Website-Kostenrechner wählst du Seitenzahl, Design, Funktionen, Inhalte und Wartung aus und bekommst sofort deine Spanne – mit derselben Herleitung wie in diesen Beispielen. Weil der Rechner mit Seitenstufen arbeitet, rechnet er Texte über die ganze Stufe; seine Spanne ist deshalb etwas breiter als bei genau gezählten Seiten.
Website-Kosten berechnen04. Laufende Kosten nicht vergessen
Der größte Fehler bei der Budgetplanung: nur an den Einmalpreis zu denken. Eine Website ist wie ein Auto – der Kaufpreis ist nur der Anfang, gefahren wird mit den laufenden Kosten. Diese Posten kommen regelmäßig dazu:
Typische laufende Kosten (Beispielwerte)
Domain
10 – 30 € / Jahr
Hosting
5 – 100 € / Monat
Wartung & Updates
30 – 300 € / Monat
SEO & Content-Pflege
300 – 2.000 € / Monat
Beispielwerte – die Spanne hängt stark von Technik und Anspruch ab. Ein Baukasten bündelt Hosting und Wartung in einer Monatsgebühr; eine WordPress- oder Next.js-Seite trennt diese Posten und braucht aktive Pflege.
Domain und Hosting sind die technische Grundlage – ohne sie ist die Seite nicht erreichbar. Wartung und Updates sind keine Schikane, sondern Sicherheit: Veraltete Systeme sind das häufigste Einfallstor für Hacks. Und SEO & Content-Pflege entscheiden darüber, ob deine Website gefunden wird oder als digitale Visitenkarte im Niemandsland verstaubt. Eine Website, die nicht gepflegt wird, verliert über die Zeit unweigerlich an Sichtbarkeit. Zum Vergleich unsere eigenen Pakete: Basis-Wartung mit Updates, Backups und Sicherheits-Check ab 49 € im Monat, ein umfassenderes Paket mit Monitoring, Support und Änderungskontingent 99 € bis 299 € im Monat – Details bei unserer Website-Wartung.
05. Woran du ein faires Angebot erkennst
Ein hoher Preis ist keine Garantie für Qualität – und ein niedriger kein Beweis für ein Schnäppchen. Es gibt aber handfeste Kriterien, an denen du eine gute Website und ein faires Angebot erkennst, unabhängig vom Preisschild:
- APerformance & Core Web Vitals: Lädt die Seite schnell und ruckelfrei, auch auf dem Handy? Google bewertet das, und Nutzer brechen langsame Seiten ab. Mehr dazu im Beitrag Core Web Vitals 2026.
- BSEO-Fundament: Saubere Struktur, sinnvolle Überschriften, schnelle Ladezeit, Meta-Daten, strukturierte Daten. Wird die Seite ohne dieses Fundament gebaut, kann sie technisch noch so schön sein – gefunden wird sie nicht.
- CEigentum am Code & an den Zugängen: Gehören dir am Ende Domain, Hosting-Zugang und der vollständige Code? Oder bist du an einen einzigen Anbieter gefesselt? Gute Dienstleister geben dir die volle Kontrolle.
- DKein Knebelvertrag: Vorsicht bei Angeboten mit niedriger Einstiegszahl und langer, teurer Mindestlaufzeit, aus der du nicht herauskommst. Transparenz bei den laufenden Kosten ist ein Qualitätsmerkmal.
Wenn diese vier Punkte erfüllt sind, zahlst du für echten Gegenwert – nicht für eine hübsche Fassade, die dich langfristig abhängig macht. Frag im Zweifel konkret nach: Wer ein gutes Angebot macht, beantwortet diese Fragen klar und ohne Ausweichen.
06. Was nach dem Launch wirklich anfällt
Mit dem Go-Live ist die Arbeit nicht erledigt – sie verändert nur ihren Charakter. Eine Website ist kein Möbelstück, das du einmal aufstellst und dann vergisst, sondern ein lebendes System aus Software, das gepflegt werden will. Wer den laufenden Betrieb von Anfang an einplant, vermeidet böse Überraschungen und schützt seine ursprüngliche Investition.
Den größten Posten unterschätzen viele: die Wartung. Bei einer WordPress-Seite erscheinen ständig Updates für den Core, das Theme und jedes Plugin. Werden sie nicht eingespielt, entstehen Sicherheitslücken – veraltete Plugins sind das häufigste Einfallstor für gehackte Seiten. Eine individuell entwickelte Lösung hat weniger bewegliche Teile, braucht aber ebenfalls regelmäßige Aktualisierungen der Abhängigkeiten. Plane Wartung deshalb nicht als Option, sondern als festen Teil deines Budgets.
Beim Hosting entscheidet der Anspruch über den Preis: Ein einfacher Shared-Server kostet wenige Euro im Monat, stößt bei Lastspitzen aber schnell an Grenzen. Wächst dein Traffic oder läuft ein Shop, lohnt sich ein leistungsfähigeres Paket mit Backups, SSL und schneller Anbindung. Die Domain ist dagegen ein kleiner, aber wichtiger Fixposten – sie sollte immer auf deinen Namen registriert sein, damit du die Kontrolle behältst. Rechne zusätzlich mit Kosten für Content-Pflege: neue Texte, aktuelle Bilder, gepflegte Angebote. Eine Seite, die seit zwei Jahren denselben Stand zeigt, verliert Vertrauen bei Besuchern und Sichtbarkeit bei Google. Wie wir den laufenden Betrieb technisch sauber aufsetzen, beschreiben wir auf unserer Seite zur Webentwicklung.
07. Förderung und Finanzierung
Eine professionelle Website ist eine Investition – und für viele Unternehmen gibt es Wege, diese Investition leichter zu stemmen. Einen pauschalen Anspruch auf Förderung gibt es zwar nicht, und die Programme ändern sich regelmäßig. Es lohnt sich aber, vor dem Projektstart kurz zu prüfen, ob für deine Situation etwas in Frage kommt.
Häufig genutzt werden Beratungs- und Digitalisierungsförderungen auf Landes- oder Bundesebene, die einen Teil der Kosten für Digitalprojekte bezuschussen. Auch Gründungs- und Investitionsprogramme der Förderbanken können je nach Vorhaben passen. Wichtig: Solche Zuschüsse müssen in der Regel vor Auftragsvergabe beantragt werden – wer erst nach dem Start fragt, geht oft leer aus. Die genauen Bedingungen unterscheiden sich nach Bundesland, Branche und Unternehmensgröße, weshalb sich ein Blick auf die offiziellen Seiten der zuständigen Stellen oder ein kurzes Gespräch mit deinem Steuerberater auszahlt.
Unabhängig von Förderungen hilft es, das Projekt sinnvoll zu strukturieren. Statt alles auf einmal zu bauen, kannst du mit einem soliden Fundament starten und Funktionen wie Shop oder mehrsprachige Inhalte später ergänzen. So verteilst du die Kosten und sammelst zwischendurch Erfahrungen, was deine Seite tatsächlich braucht. Diese Werbe- und Entwicklungskosten sind zudem in der Regel als Betriebsausgaben absetzbar – auch das gehört in eine ehrliche Budgetrechnung.
Bevor du ein Angebot einholst
Je klarer dein Briefing, desto präziser das Angebot – und desto besser kannst du verschiedene Anbieter vergleichen. Kläre diese Punkte für dich, bevor du anfragst:
Eine Website kostet so viel, wie sie leisten soll – und sie sollte so viel zurückbringen, wie sie kostet. Wer nur auf den günstigsten Einmalpreis schaut, zahlt am Ende oft doppelt. Wer in Zielen, Qualität und laufender Pflege denkt, baut einen Vertriebskanal, der sich über Jahre auszahlt. Die Zahlen in diesem Artikel sind Beispiele zur Orientierung; dein echter Preis ergibt sich aus deinem Ziel, deinem Umfang und der Qualität, die du verlangst. Wenn du den nächsten Schritt gehen willst: Auf unserer Seite Website erstellen lassen findest du Ablauf, eine ehrliche Entscheidungshilfe zwischen Baukasten, Freelancer und Agentur sowie den Kostenrechner.
Ciyan Gültoplayan
Inhaber von Werbeexperte in Oberhausen, seit über 14 Jahren in Webentwicklung und Performance-Marketing. Plant und baut Websites, die gefunden werden und Anfragen bringen – von der Landingpage bis zur Firmenwebsite mit Google-Ads-Anbindung.
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