KI-Agentur
KI-Entwicklung und KI-Integration für Unternehmen
Vom Anwendungsfall zur laufenden Lösung: KI, die in Ihre Abläufe eingebunden ist und deren Ergebnisse überprüfbar sind.

Auf einen Blick
- Modelle
- nach Fall gewählt
- Daten
- nur mit AV-Vertrag
- Prüfung
- an echten Fällen
- Betrieb
- inklusive
Wo KI heute hängen bleibt
Viele Unternehmen sind an demselben Punkt: Mitarbeitende nutzen ChatGPT privat und ohne Regeln, ein Pilotprojekt hat beeindruckt, ist aber nie in den Alltag gekommen, und beim Datenschutz bleibt ein ungutes Gefühl.
Wir setzen dort an, wo KI Ihnen tatsächlich Arbeit abnimmt – im Posteingang, bei Angeboten, in der Wissenssuche, am Telefon – und bauen sie so, dass sie mit Ihren Systemen spricht und Ihre Daten schützt.
Was eine KI-Agentur für Sie tun sollte
Eine gute KI-Agentur verkauft Ihnen kein Werkzeug, sondern löst ein Problem. Am Anfang steht deshalb nicht die Frage „Welches Modell?“, sondern: Welcher Ablauf kostet heute Zeit, Nerven oder Fehler – und woran merken wir in drei Monaten, dass es besser geworden ist?
Ehrlich bewerten
Nicht jeder Ablauf braucht KI. Manchmal reicht eine feste Regel oder eine bessere Software – dann sagen wir das.
In Systeme einbinden
KI, die nur in einem Chatfenster lebt, bleibt eine Spielerei. Nutzen entsteht, wenn sie mit CRM, ERP, Postfach oder Ablage verbunden ist.
Ergebnisse prüfbar machen
Antworten mit Quelle, Protokolle, nachvollziehbare Entscheidungen – und ein Mensch, der dort freigibt, wo Fehler teuer wären.
Betrieb mitdenken
Modelle ändern sich, Kosten schwanken, Daten wachsen. Wir planen Überwachung, Kostenkontrolle und Pflege von Anfang an ein.
Wenn Sie noch keinen konkreten Anwendungsfall haben, beginnt die Arbeit eine Stufe früher: In der KI-Beratung bewerten wir mit Ihnen, wo sich der Einsatz lohnt und welche Regeln Ihr Team für den Umgang mit KI braucht.
Einsatzfelder: Dokumente, Kundenservice, Wissen, Vertrieb
Die meisten sinnvollen KI-Projekte im Mittelstand drehen sich um vier Aufgaben, die heute viel Handarbeit kosten. Gemeinsam ist ihnen: Es gibt viele ähnliche Fälle, die Regeln sind bekannt, und ein Mensch kann das Ergebnis schnell prüfen.
Dokumente verarbeiten
Rechnungen, Lieferscheine, Formulare und E-Mails lesen, Daten herausziehen, prüfen lassen und ins richtige System übergeben.
Mehr erfahren LösungKundenservice entlasten
Wiederkehrende Anfragen vorsortieren und beantworten, per Chat oder am Telefon – mit Übergabe an Ihr Team, wenn es knifflig wird.
Mehr erfahren LösungWissen auffindbar machen
Handbücher, Verträge und Projektablagen durchsuchbar machen: Die Antwort kommt mit Quelle, statt dass jemand Ordner durchklickt.
Mehr erfahren LösungAngebote und Aufträge
Anfragen einordnen, Angebotsentwürfe aus Ihren Vorlagen und Preislisten erstellen, Aufträge sauber ins System übernehmen.
Mehr erfahrenBeispiel: eine Rechnung, vier Schritte
- 01
Dokument
Die Rechnung kommt per Mail.
- 02
Auslesen
Die KI erkennt Lieferant, Beträge und Positionen.
- 03
Prüfung
Eine Mitarbeiterin bestätigt oder korrigiert.
- 04
System
Die Daten landen in Buchhaltung oder ERP.
Ein Beispiel aus dem Vertrieb: Eine Anfrage kommt per Mail mit Maßen, Mengen und einem Wunschtermin. Die KI liest die Anfrage, ordnet sie einem Ihrer Standardangebote zu, zieht die passenden Positionen aus Ihrer Preisliste und legt einen Angebotsentwurf im CRM an. Ihr Vertrieb prüft, passt an und verschickt. Aus einer halben Stunde Abtippen werden ein paar Minuten Prüfen – und keine Anfrage bleibt im Postfach liegen, weil gerade niemand Zeit hatte. Was fehlt, etwa ein Maß oder eine Lieferadresse, markiert der Entwurf, statt es zu raten.
Agenten, Chatbots, Telefon
Wo die Aufgabe mehrere Schritte umfasst und das System selbst entscheiden soll, welches Werkzeug es als Nächstes nutzt, sprechen wir von KI-Agenten.
Für den direkten Kontakt mit Kunden gibt es eigene Bausteine: KI-Chatbots für Website und Intranet sowie den KI-Telefonassistenten für Anrufspitzen.

Modelle und Hosting: OpenAI, Anthropic, Mistral, Open Source, EU-Hosting
Es gibt nicht „die“ KI. Für jeden Anwendungsfall wählen wir das Modell nach vier Kriterien aus: Qualität bei genau Ihrer Aufgabe, Kosten pro Anfrage, Umgang mit Ihren Daten und Ort des Betriebs. Weil sich der Markt schnell bewegt, bauen wir Lösungen so, dass sich das Modell später austauschen lässt.
Die Auswahl treffen wir nicht nach Bauchgefühl oder Werbeversprechen. Wir lassen zwei oder drei infrage kommende Modelle dieselben echten Fälle aus Ihrem Alltag bearbeiten – etwa hundert Rechnungen oder fünfzig typische Kundenanfragen – und vergleichen Trefferquote, Antwortzeit und Kosten pro Fall. Oft genügt für Routineaufgaben ein kleineres, günstiges Modell, und das große kommt nur bei schwierigen Fällen zum Einsatz. Diese Aufteilung senkt die laufenden Kosten spürbar, ohne dass die Qualität leidet.
- OpenAI und Anthropic: Die großen Sprachmodelle hinter ChatGPT und Claude. Stark bei Texten, Zusammenfassungen und Auswertungen, über Geschäftskunden-Schnittstellen mit vertraglich geregelter Datenverarbeitung.
- Mistral: Europäischer Anbieter aus Frankreich. Interessant, wenn Datenverarbeitung in der EU und ein europäischer Vertragspartner Voraussetzung sind.
- Offene Modelle: Modelle, die wir selbst betreiben können. Sinnvoll, wenn Daten Ihre Umgebung nicht verlassen dürfen oder sehr viele Anfragen anfallen.
- Betrieb in der EU: Rechenzentren in der EU oder Ihre eigene Infrastruktur. Wo Daten verarbeitet werden, legen wir vor dem Start schriftlich fest.
Daten, Datenschutz und KI-Verordnung
KI-Projekte scheitern selten an der Technik, häufiger an offenen Fragen zum Datenschutz. Deshalb klären wir sie am Anfang: Welche Daten braucht der Anwendungsfall wirklich? Wer verarbeitet sie, wo und auf welcher Vertragsgrundlage? Personenbezogene Daten schicken wir nur dorthin, wo ein Auftragsverarbeitungsvertrag besteht, und so sparsam wie möglich.
Dazu kommt die europäische KI-Verordnung (Verordnung (EU) 2024/1689), seit Juli 2026 in der durch die Verordnung (EU) 2026/1744 geänderten Fassung. Für Unternehmen, die KI einsetzen, ist heute vor allem relevant:
- Seit Februar 2025: Bestimmte Praktiken sind verboten, etwa Social Scoring oder das Ausnutzen von Schwächen bestimmter Personengruppen.
- KI-Kompetenz (Art. 4): Unternehmen ergreifen Maßnahmen, um die KI-Kompetenz der Mitarbeitenden zu fördern, die mit KI arbeiten – angepasst an Vorwissen und Einsatzzweck.
- Transparenz (Art. 50, seit August 2026): Wer mit einem Chatbot oder Telefonassistenten spricht, muss erkennen können, dass es eine KI ist; KI-erzeugte Inhalte werden gekennzeichnet.
- Ab Dezember 2027: Strengere Pflichten für Hochrisiko-Anwendungen, etwa in der Bewerberauswahl oder bei der Kreditwürdigkeitsprüfung.
Die meisten Anwendungen im Mittelstand – Dokumente auslesen, Wissen durchsuchen, Anfragen vorsortieren – fallen nicht unter die Hochrisiko-Regeln. Wir ordnen Ihren Fall ein und bauen die nötigen Hinweise und Protokolle gleich mit. Eine Rechtsberatung ersetzt das nicht; bei Grenzfällen ziehen Sie Ihren Datenschutzbeauftragten oder eine Kanzlei hinzu.
Vorgehen: Anwendungsfall, Prototyp, Evaluierung, Betrieb
Wir arbeiten in kleinen, prüfbaren Schritten. Nach jedem Schritt entscheiden Sie, ob es weitergeht – mit echten Ergebnissen statt Folien.
- 01
Anwendungsfall
Wir suchen den Ablauf, bei dem KI messbar Zeit spart oder Fehler vermeidet, und legen fest, woran wir Erfolg erkennen.
- 02
Prototyp
In wenigen Wochen entsteht eine Version, die mit Ihren echten Daten arbeitet – klein, aber ehrlich prüfbar.
- 03
Evaluierung
Wir testen an Beispielen aus Ihrem Alltag, messen Trefferquote und Fehlerarten und entscheiden gemeinsam über den Ausbau.
- 04
Betrieb
Anbindung an Ihre Systeme, Überwachung, Kostenkontrolle und Pflege. KI ist kein Projekt mit Enddatum, sondern ein laufender Dienst.
Den Unterschied macht die Evaluierung: Bevor eine Lösung live geht, testen wir sie an einer Sammlung echter Fälle aus Ihrem Alltag und halten fest, wie oft sie richtig liegt und welche Fehler vorkommen. Diese Sammlung bleibt und dient später als Prüfstein, wenn Modelle wechseln oder neue Fälle dazukommen.
Kostenfaktoren inklusive laufender Modellkosten
Ein seriöser Preis ergibt sich aus Ihrem Anwendungsfall, nicht aus einer Preisliste. Diese Faktoren bestimmen den Rahmen:
Komplexität
Komplexität des Anwendungsfalls und Zahl der beteiligten Systeme.
Daten
Aufbereitung der Daten: Wie sauber und vollständig sind Ablagen und Stammdaten?
Modellkosten
Modellkosten pro Anfrage – abgerechnet nach verarbeiteter Textmenge.
Evaluierung
Aufwand für die Evaluierung mit echten Beispielen.
Betrieb
Hosting, Überwachung, Pflege und Anpassungen.
Schulung
Schulung des Teams und Regeln für den Umgang mit KI.
Zur Einordnung: KI-Dienstleister in Deutschland veröffentlichen Spannen von rund 5.000 € für eine erste Potenzialanalyse bis etwa 150.000 € für umfangreiche Projekte; für produktionsreife Kundenservice-Chatbots werden 20.000 bis 60.000 € und laufend 1.500 bis 4.000 € im Monat genannt.
Unseren Rahmen nennen wir Ihnen nach dem Potenzialgespräch schriftlich – mit den laufenden Kosten für Ihre Mengen, damit es nach dem Start keine Überraschung gibt.
Quelle: veröffentlichte Preisangaben eines KI-Dienstleisters aus Köln (Stand Mai 2026, abgerufen am 16.10.2026). Anbieterangaben, keine Marktstudie.
Häufige Fragen
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie an oder schreiben Sie uns, wir antworten persönlich.
Werden unsere Daten zum Training genutzt?
Das hängt vom Anbieter und vom Vertrag ab, nicht vom Zufall. Für die Geschäftskunden-Schnittstellen von OpenAI und Anthropic gilt nach deren Bedingungen: Eingaben werden standardmäßig nicht zum Training der Modelle verwendet. Bei jedem Anbieter prüfen wir die Bedingungen, bevor er Daten von Ihnen sieht, schließen einen Auftragsverarbeitungsvertrag ab und schicken nur die Daten, die der Anwendungsfall wirklich braucht. Wo das nicht reicht, betreiben wir ein offenes Modell auf Servern in der EU – dann verlassen die Daten Ihre Umgebung gar nicht.
Was verlangt die KI-Verordnung von uns?
Für Unternehmen, die KI einsetzen, gilt heute vor allem dreierlei: Bestimmte Praktiken sind seit Februar 2025 verboten, etwa Social Scoring. Sie fördern die KI-Kompetenz der Mitarbeitenden, die mit KI arbeiten (Art. 4 in der seit Juli 2026 geltenden Fassung). Und Menschen müssen erkennen können, wenn sie mit einer KI sprechen oder KI-erzeugte Inhalte sehen (Art. 50, seit August 2026). Strengere Pflichten für Hochrisiko-Anwendungen wie Bewerberauswahl oder Kreditprüfung greifen ab Dezember 2027. Wir ordnen Ihren Anwendungsfall ein; eine Rechtsberatung ersetzt das nicht.
Wie verlässlich sind KI-Antworten?
So verlässlich, wie man sie macht. Sprachmodelle formulieren auch dann flüssig, wenn sie falsch liegen. Deshalb bauen wir Lösungen so, dass Antworten aus Ihren eigenen Unterlagen kommen und die Quelle mitliefern, dass das System sagen darf „weiß ich nicht“ und dass ein Mensch prüft, wo ein Fehler teuer wäre. Vor dem Start messen wir die Qualität an echten Beispielen aus Ihrem Alltag – nicht an einer Vorführung.
Was kostet KI im laufenden Betrieb?
Zu den einmaligen Kosten für Entwicklung kommen laufende Kosten: Die Modellanbieter rechnen nach verarbeiteter Textmenge ab, dazu kommen Hosting, Überwachung und Pflege. Wie hoch das ausfällt, hängt fast vollständig von Anfragemenge und Modellwahl ab. Wir rechnen beides im Potenzialgespräch mit Ihren Mengen durch und nennen Ihnen den Rahmen, bevor Sie sich entscheiden.


